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SFP-Modul

SFP module

Small form-factor Pluggable. Kleines, standardisiertes, in Geräte einsteckbares Modul, das zwischen verschiedenen elektrischen und optischen Schnittstelle wandeln kann.

In der Regel werden SFP-Module für eine Verbindung zwischen zwei Geräten auf Basis eines Lichtwellenleiters eingesetzt, um Signale mit hohen Datenraten über längere Strecken zu übertragen. Dabei lassen sich Teilnehmer eines Netzwerks auf Ethernet-Basis ebenso verbinden, aber auch Video- oder Audiosignalen zwischen zwei Geräten übertragen.

Dabei unterscheiden sich die Module im Wesentlichen durch die Leistung und die Wellenlänge des Laserstrahls sowie durch die Anschlussmöglichkeit von Single- oder Multimode-Fasern mit verschiedenen LWL-Steckern. SFP-Module können entweder mit zwei Eingängen oder zwei Ausgängen oder mit einem Eingang und einem Ausgang ausgestattet sein.

Für die Übertragung von SDI-Signalen werden SFP-Module eingesetzt, die für die besondere Verteilung des Frequenzspektrums von Videosignalen optimiert sind. So genannte MSA-kompatible Module folgen herstellerübergreifend festgelegte Charakteristiken und sind damit für den Einsatz zwischen Geräten verschiedener Hersteller kompatibel. Neben SFP-Modulen mit einer maximalen Datenrate von 1 GBit pro Sekunde können die Varianten SFP+ und SFP28 bei gleicher physikalischen Größe Datenraten von bis zu 10 beziehungsweise 25 GBits pro Sekunde übertragen.

Vergl. QSFP-Modul.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2023. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 21.12.2022

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