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LLVC

Low Latency Video Codec. Proprietäres Videocodierformat des Herstellers Sony für die Übertragung von Videosignalen über NMI. Dabei kommt eine Videodatenreduktion nach dem DCT-Verfahren. Bei einfachen Bildinhalten, wird der Faktor der Datenreduktion verringert oder eine Videodatenkompression verwendet. Die Zeit der Codierung liegt – wie bei DWT üblich – im Bereich weniger Millisekunden.

Damit ist es möglich, bis zu vier Videosignale der Videonorm 1080i/25 mit einem Gigabit pro Sekunde und zwei Videosignale der Videonorm 2160p/50 mit 10 Gigagbits pro Sekunde zu übertragen.

Damit NMI mit LLVC auch von anderen Herstellern verwendet werden kann, ist das Verfahren von der SMPTE standardisiert.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2019. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 21.02.2019

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