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Slot

Schlitz. Für die digitale Satellitenübertragung wird ein Transponder mit einer Übertragungsbandbreite von z.B. 36 MHz in mehrere Unterkanäle, so genannte Slots, eingeteilt. Da sich digitale Videosignale datenreduzieren lassen, ist damit eine gegenüber analoger Übertragung wirtschaftlichere Nutzung eines Transponders möglich. Für die Übertragung eines digitalen Signals ist nur die Kapazität eines Slots und nicht, wie für analoge Signale, die eines kompletten Transponders notwendig.

Für die Contribution werden Datenraten zwischen 6 und 50 Megabits pro Sekunde verwendet, abhängig davon, ob es sich um HD- oder SD-Signale handelt und welche Bildqualität gewünscht ist. Die Datenraten sind auch deshalb so hoch, weil die durch das Hintereinanderschalten mehrerer Strecken entstehenden Kaskadierungseffekte gering ausfallen sollen und ggf. auch eine Bearbeitungsqualität gefordert ist. Für die Distribution kommen geringere Datenraten zwischen 2 und 20 Megabits pro Sekunde zur Anwendung.

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