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Online-Lexikon

DPX

Digital Picture Exchange File Format. Von der SMPTE standardisiertes Containerformat für die Speicherung von unkomprimiertem Bildmaterial als Einzelbilder, das für eine hochwertige Bearbeitung vorgesehen ist. Es lassen sich beliebige Auflösungen entsprechend der Videonormen in DPX-Dateien speichern.

Die Pixel werden in der Regel als RGB-Signal mit 10 Bits nichtlinear quantisiert. Allerdings kann DPX auch Komponentensignale, einen Alphakanal und eine lineare Quantisierung mit 8, 12 oder 16 Bits enthalten.

DPX-Dateien beinhalten kein Audio und tragen die Endung .dpx. Das DPX-Format wurde von dem früher verwendeten Cineon-Format des Herstellers Kodak abgeleitet.

DPX-Dateien wurden früher vor allem beim Scannen von Filmmaterial erstellt und werden heute oft aus einem Farbkorrektursystem exportiert, um ein Digital Cinemal Package für die Auslieferung an Kinobetriebe oder ein Zwischenformat für die Distribution, ein Digital Cinema Distribution Master zu erzeugen.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 17.03.2015

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