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Matching

Farbangleich. Durch Streulicht und unterschiedliche Blickwinkel kommt es bei Produktionen mit mehreren Studiokameras trotz ausgeführtem Weißabgleich zu einer unterschiedlichen Farbwiedergabe. Daher müssen die dunklen und hellen Bildteile aller Kameras während einer Produktion laufend farblich einander angeglichen werden. Das Matching wird grundsätzlich über ein Referenz-Display vorgenommen, in Zweifelsfällen wird das Bildsignal über eine Waveform zusätzlich kontrolliert.

Während einer komplexen Live-Sendung kann eine Person bis zu sechs Kameras qualitativ matchen. Das Matching ist nicht zu verwechseln mit der Kameraaussteuerung oder dem Abgleich der Kameras vor der Sendung.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2019. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 01.12.2018

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