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HSPA

High Speed Packet Access. Paketzugriff hoher Geschwindigkeit. Hinter HSPA stehen zwei Erweiterungen des UMTS-Standards, um höhere Datenraten bei der Datenübertragung zu erzielen. Unterschieden werden dazu HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) für den Downlink und zum anderen HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) für den Uplink. Beide Verfahren verwenden effektive Modulationsverfahren und nutzen mehrere parallele Übertragungswege. Die möglichen Datenraten von 3,6, 7,2, 14 und 28 Megabits pro Sekunde sind abhängig von der vom Mobilfunkprovider verwendeten Ausbaustufe von HSPA, wie z.B. HSDPA+ und der verwendeten Endgeräte. Dies trifft ebenfalls für den Uplink zu. Mit einer in der Praxis verwendeten Datenrate von 5,7 Megabits pro Sekunde ließen sich durchaus Videobilder mit einer akzeptablen Qualität übermitteln. Die im Mobilfunkbereich genannten Datenraten sind aber rein theoretisch, da die praktisch erzielbare Datenrate – neben der lokal verwendeten Ausbaustufe – von der tatsächlichen Nutzung des Mobilfunknetzes abhängt. Die Zeit einer Übertragung, die so genannte Latenz, wurde mit HSPA auf 50 ms gesenkt. Vgl. LTE.

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