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4K-DCI

Kilo, Digital Cinema Initiatives. Für Kinoproduktionen verwendete horizontale Auflösung eines Videobildes mit 4096 Bildpunkte pro Zeile bei 2160 Zeilen, was einem Bildseitenverhältnis von 17:9 entspricht. Wegen der vielen verschiedenen, beim Kino verwendeten Bildseitenverhältnisse ist die Bildbreite konstant und die Bildhöhe variiert. Von der DCI sind 24 Bilder pro Sekunde definiert.

Im Vergleich zu 4K-DCI werden auch machmal UHD-1-Normen mit dem Stichwort „4K“ in Verbindung gebracht, obwohl diese nur 3840 Pixel pro Zeile und ein Bildseitenverhältnis von 16:9 aufweisen. Produziert man das 4K-DCI-Format für eine Auswertung mit UHD-1, ist das Bild etwas zu breit. Es sollte nicht qualitätsmindernd skaliert, sondern links und rechts gecroppt werden, so dass nur wenige Bildpunkte wegfallen. Im anderen Fall, bei einer Produktion mit 3840 Pixeln, fallen bei der Auswertung über einen Kino-Beamer ebenfall einige Bildpunkte weg und das Bild ist gegenüber 4K-DCI etwas schmaler.

Historisch betrachtet, entspricht eine Auflösung von 4K-DCI etwa der eines 35mm-Films. Dieser Vergleich ist aber schwierig, da die Auflösungsqualität des Filmmaterials von dessen Lichtempfindlichkeit und der damit verbundenen Größe des Filmkorns abhängt.

Vgl. UHD-1, 2K-DCI und 8K-DCI.

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