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IPv6

Internet Protocol, Version 6. IPv6 verfügt über rund 340 Sextillionen IP-Adressen. Eine solche Adresse besteht aus 128 Bits, die mit 32 Hexadezimalzahlen dargestellt werden, die in acht – durch einen Doppelpunkt unterteilte Blöcke – aufgeteilt sind, wie z.B. 2001:3eb4:9c61:2711:eac3:8731:21c4:9881. Für eine bessere Lesbarkeit gibt es vereinfachte Schreibweisen, bei der führende Nullen eines Blockes weggelassen und zwei aufeinander folgende Blöcke mit dem Wert Null einmal durch einen weiteren Doppelpunkt ersetzt werden können.

Eine IPv6-Adresse ist sehr komplex aufgebaut. Sie setzt sich aus verschiedenen Segmenten zusammen, die die Funktionen der Subnet-Maske, der MAC-Adresse und des Routings übernimmt. Gegenüber IPv4 kann eine Schnittstelle mehrere IPv6-Adressen aufweisen.

IPv6 wurde 1998 definiert, als klar wurde, dass das die Menge der möglichen IPv4-Adressen nicht ausreichend ist, um die weltweit stark wachsende Zahl aller Teilnehmer versorgen zu können.

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