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Videotechnik Spezial UHD/HD/HDR

Kurzbeschreibung:

3-tägiges Seminar für Betriebs- und Planungsingenieure.

Fachwissen der Videosignale, der Signalübertragung und der Signalmessung.

  • UHD, Advanced HD, HD
  • Rec.2020, Rec.709
  • HDR-Standards
  • Pegel- und Farbräume
  • Display-Technologie
  • Video Payload Identifier
  • Ancilliary Data
  • Videosignalanalyse
  • Up-/Downmapping
  • Up-/Downkonverting
  • Videoprozessing
  • 12G, 6G und 3G
  • Lichtwellenleiter
  • Kabellängen
  • Jittern und Recklocking
  • Synchronisation
  • Timing
  • Trainer

    Michael Mücher, Produktionsingenieur

  • Teilnehmer

    Produktionsingenieure, Bildingenieure, Bildtechniker, Systemplaner. Maximal 12 Personen.

  • Termine

    • VTSP 55, Hamburg – 08. (Montag) - 10. April 2019 (Mittwoch)

    1.Tag 10-17.30 Uhr, 2.Tag 9-17.30 Uhr, 3.Tag 9-17 Uhr.

    Für den Novembertermin besteht eine Warteliste.

    Weitere Termine und Angebote als Inhouse-Schulung auf Anfrage.

  • Kosten

    1.095 € zuzügl. MwSt. inklusive 100-seitigem Seminarmaterial sowie Seminargetränken und Mittagessen.

UHD revolutioniert die gesamte Videotechnik. Neuee Testsignal, neue Messmethoden, neue Videokennlinien, neue Wandlungsprozesse und neue Display-Technologien.

Das Seminar vermittelt ein praxisorientiertes Verständnis der Struktur aktueller Videosignale, wie sie in den Bereichen SDI und Video over IP zum Einsatz kommen.  Es richtet sich an Ingenieure, erfahrene Techniker und Planer im Studio und in der Außenübertragung.

Normen oder Standards?

Die reine Benennung der Videonorm reicht heute nicht mehr aus. Die über 500 Kombinationen aus Normen, Standards, Signalformate, Pegelräumen und Kennlinien lassen sich nur schwer in den Griff bekommen und müssen derzeit noch an vielen Displays, Videoprozessoren oder Messgeräten manuell ausgewählt werden. Wir benennen und differenzieren alle entsprechenden Begrifflichkeiten und zeigen die Kontrollmöglichkeiten auf.

Wandeln - aber wohin?

Durch den Wunsch paralleler HDR/SDR und UHD/HD-Produktion ergeben sich teils komplexe Wandlungsprozesse wie Up-/Downmapping und Up-/Downkonvertierung, die mit herkömmlichen Farbbalken nicht mehr kontrollierbar sind. Dazu kommt, dass die - beispielsweise von der BBC und andern Vorreitern von HDR - verbreiteten Kennlinien mit einem "Geschmack" verbunden sind.

Das Seminar zeigt auf, wie dies Wandlungsprozesse kontrollierbar werden, damit die Auflösung, der HDR-Effekt und die Farbe nicht auf der Strecke bleiben. Dies demonstrieren wir an aktuellen Prozessoren verschiedener Hersteller.

Wie geht HDR?

Zwar sind für hohe Kontraste in erster Linie die Kameras und Displays zuständig, jedoch wird signaltechnisch erstmals die feste Beziehung zwischen Videopegeln und Signalinhalten aufgehoben. Wir zeigen, wie die verschiedenen HDR-Varianten in SDI gemappt werden und mit welchen Waveform-Darstellungen sich die Signale prüfen lassen.

Quad Link oder 12G?

Alle SDI-Standards enthalten unterschiedliche Multiplex-Strukturen - auch 12G kann mehrere Varianten beinhalten. Erfahren Sie, wie Sie Inkompatibilitäen verschiedener Schnittstellen und Wandlungsprozesse erkennen und zu einer korrekten Verbindung kommen. Mit den aktuellen Informationen des Video Payload-Identifier-Daten gelingt es, die Fehlermeldungen von SDI-Eingangsbausteinen oder Videoanalyzern zu interpretieren.

12 G über 100 Meter und Micro-Stecker?

Wir zeigen Ihnen im Seminar, welche Kabel- und Steckertypen für 12G und 3G geeignet sind. Verlassen Sie sich dabei nicht auf Herstellerangaben, sondern sehen Sie selbst, wie unterschiedlich Geräte, Stecker und Kabel verschiedener Qualitäten mit SDI-Signalen umgehen und mit welchen Mitteln sich Kabellängen sicher vorhersagen lassen.

Reclocken gegen Jitter?

Wir zeigen im Seminar, wie die verschiedenen Jitterarten in der Praxis entstehen und wie das Eyepattern, die EDH-Zahlenwerte, die Wiedergabe von Stresssignalen oder die Ampelanzeige zum Jitter interpretiert werden müssen, um eine praxisgerechte Aussage zu bekommen. Erst wenn der Jitter qualifiziert wird, kann ihm wirksam begegnet werden - dabei ist das Reclocking zwar eine einfache, aber nicht immer die beste Möglichkeit.

Waveform oder Analyzer?

VPID, die Darstellung der Code Values und CRC sind die Messwerkzeuge moderner Analyzer. Wir demonstrieren an verschiedenen Geräten, wie man die Kontrolle über den Aufbau der Videosignale behält, auch wenn der Übergang zu IP vollzogen wird. Ebenso siehen Sie, welche der etablierten Waveform-Darstellungen einer Erneuerung bedürfen oder wie sich mit herkömmlichen Geräten aktuelle HDR-Inhalte messen lassen.

Bi- oder Tri-Level Sync?

Die Synchronisation und das Timing der UHD-Signal wird duch die hohen Frequenzen auf eine neue Stufe gehoben. Wir gehen auf alle Fehlerquellen ein, die in einer Studioumgebung, zwischen Video- und Audiosystemen und einer Synchronisation mit Studiotakt, GPS oder per Framestore auftreten können. Dabei zeigen wir Möglichkeiten auf, wie auch lange Latenzen oder solche zwischen Videsognal und Display mit einfachen Mitteln gemessen werden können.

Ein umfangreiches, etwa 100-seitiges Script mit vielen Tabellen, Grafiken, Fehlerbildern und Screenshots ergänzt diese Veranstaltung. Noch unentschlossen? Dann hilft Ihnen vielleicht unser Fragenkatalog bei Ihrer Entscheidung weiter.

Unser sehr intensives Seminar vermittelt alle Aspekt aktueller Videostudiotechnik. Auf dem gleichen Niveau klären wir Fragen zu Kameras im Seminar Studiokamera UHD/HD/HDR und zur Aufzeichnung im Seminar File-Technologie. Unser Seminar Videotechnik Operating umfasst für Praktiker die Themen Videotechnik, Kameratechnik und Aufzeichnung gemeinsam.

Auflösung

  • 4K / UHD / QHD / HD
  • Überabtastung
  • Pixelmapping
  • Skalierung
  • Konvertierung
  • HDR/SDR-Mapping
  • Prozessing
  • Trennschärfe / Kantenschärfe
  • Display-Technologien
  • Betrachtungsabstand

Kontrast und Farbe

  • ITU 2100 / 2020 / 709 / 601
  • Übertragungskennlinie
  • HDR / HLG / PQ / SDR
  • Luma-Formel
  • Farbraum / Pegelraum
  • WCG / SCG
  • Signalformate

Videopegel

  • Full Range / Headroom / Footroom
  • 12-, 10- und 8-Bit-Quantisierung
  • Code Values
  • Videoüberpegel
  • Signalintegrität
  • Signalanalyse
  • Bildausschreibung
  • Austastlücken
  • Bildlage

Videonormen

  • Produktionsnormen
  • Advanced HD
  • p100, p50, p25, i25, pSF25
  • Deinterlacing / Reinterlacing
  • Halbbildfehler
  • Videoprozessing
  • Up- und Downkonvertierung
  • HDR-/SDR-Wandlung
  • Normwandlung
  • Datenrate

SDI-Signalaufbau

  • Sample- und Multiplexstruktur
  • 24G, 12G, 6G, 3G, 1,5G
  • Level A/B und Mappings
  • Quad- und Dual Link
  • 2SI, Square Division, QHD
  • Auxiliary Data
  • VPID, HANC, VANC, AFD

SDI-Schnittstelle

  • SDI-Bausteine
  • Kompatibilität
  • Kanalcodierung
  • Reflexionen
  • Rückflussdämpfung
  • Stresssignale
  • Übertragungsfrequenzen

Signalübertragung

  • Stecker
  • Kabelqualitäten
  • Kabellänge
  • Galvanische Trennung
  • Eyepattern
  • Jitter
  • Reclocking
  • Fehlerschutz CRC / EDH
  • Gear Boxen
  • Lichtwellenleiter
  • HDMI

Synchronisation

  • Laufzeiten
  • Taktgeber
  • Bi- und Tri Level Sync
  • Timing
  • Kreuzschienen
  • Frame und Line Store
  • GPS-Synchronisation
  • Audio/Video-Delay

Audio und Time Code

  • AES3/AES10
  • PCM-Audio
  • Embedded Audio
  • Dolby E
  • Ancilliary Time Code

Das Seminar beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  1. Welche Format-Kennung sollten bei der Sendung unbedingt vermieden werden?
  2. Welche Fehler verursacht eine Interlaced-Kennung progressiver Signale beim Zuschauer?
  3. Gibt es Vor- und Nachteile zwischen Level A und Level B-Signalen?
  4. Welche Produktionsnorm bewahrt bei paralleler UHD- und HD-Auswertungdie Bildqualität?
  5. Was ist der Untschied zwischen Mapping und Konvertierung bei UHD und HD?
  6. Warum gibt es bei UHD-Signalen eine Interlace Transportstruktur?
  7. Wie lassen sich SDI-Signale trotz falscher VPID-Daten übertragen?
  8. Welchen entscheidenden Nachteil hat Quad Link-3G-SDI Square Division?
  9. Warum sind fehlerhafte Signale bei Quad Link oft nicht erkennbar?
  10. Warum führt eine falsche Reihenfolge bei Quad Link nicht immer zu Fehlern?
  11. Warum führt die Meldung "No Signal Input" zu falschen Schlussfolgerungen?
  12. Worin liegt der entscheidende Unterschied zwischen Quad Link SDI und SDI Quad Link?
  13. Warum enthalten 12G-Signale manchmal acht virtuelle Links?
  14. Was leisten moderne UHD-Videoprozessoren?
  15. Welche Messgeräte eignen sich für UHD in einer SDI- und IP-Umgebung?
  16. Wie sind HDR-Inhalte im SDI-Signal gemappt?
  17. Woran lassen sich HLG- und PQ-Kennlinien im SDI-Signal erkennen?
  18. Wie lassen sich HDR-Signale mit Standard-Displays kontrollieren?
  19. Wie hängen Skalen mit Nit, %, Blenden und Hexwerten zusammen?
  20. Welche Fehler entstehen durch Überpegel bei Aufzeichnung und Distribution?
  21. Warum muss zu einem Farbraum auch immer der korrekte Pegelraum gewählt werden?
  22. Worin unterscheiden sich die CRC- und Jitter-Fehler bei UHD und HD?
  23. Warum ist ein Reclocken von SDI-Signale nicht zielführend?
  24. Wie lassen sich 12G-Signale über 100 Meter Koaxialkabel verteilen?
  25. Wie lassen sich Kabellängen und -qualitäten auch ohne 12G-Eyepattern bewerten?
  26. Welche UHD- und HD-Normen sind mit HDMI 2.0 und 1.4 übertragbar?
  27. Warum lassen sich UHD- und HD-Signale mit einem Black Burst synchronisieren?
  28. Welche Voraussetzung muss das Studiodesign für eine Synchronisation mit GPS erfüllen?
  29. Welche Folgen hat ein Datenabriss beim Umschalten mit der Kreuzschiene?
  30. Wie lassen sich Bildrucker beim Einsatz eines Framestores minimieren?
  31. Wie lassen sich mit einfachen Mitteln Latenzen von mehr als einem Frame messen?
  32. Welche Inkompatibilitäten können bei Embedded Audio auftreten?
  33. Wie lassen sich Timecode und andere Metadaten in SDI kontrollieren?

"Es war - wie immer - lehrreich, informativ, unterhaltsam, niemals langweilig sondern jederzeit spannend. Alle Aspekte wurde praxisnah erläutert und mit Beispielen "aus dem Leben" ergänzt.
Ich komme bestimmt wieder nach Hamburg!"


- Christoph Protzmann. RTL und ntv, Produktionsingenieur. April 2018

                                                                          ---

„So viel Theorie wie nötig, so viel Praxis wie möglich. Eine optimale Mischung, hervorragend präsentiert durch viele anschauliche Beispiele und Anekdoten aus dem praktischen Alltag. Das universelle Wissen des Trainers ließ keine Frage unbeantwortet.“

- Uwe Kattler. ZDF, Bildingenieur, Dezember 2017

                                                                          ---

"Das Seminar war sehr interessant und für mich auch sehr hilfreich und wissenserweiternd."

- Ingo Eisenbarth, ZDF, Ingenieur, Oktober 2017

                                                                          ---

"Das Seminar hat mir sehr viel fundamentales Wissen zur Videotechnik allgemein und insbesondere zu den neuen Normen und Standards vermittelt.

Durch Ihre Art der Seminarführung und –gestaltung wird sich dieses Wissen auch nachhaltig festigen. Es war spannend, unterhaltsam, informativ, praxisbezogen und fordernd."

- Meinolf Müller, MDR, Messtechniker, April 2017                                                             

 

 

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