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Videotechnik Spezial UHD

Kurzbeschreibung:

3-tägiges Seminar für Betriebs- und Planungsingenieure.

Fachwissen der Videosignale, der Signalübertragung und der Signalmessung.

  • UHD, Advanced HD, HD
  • Rec.2020, Rec.709
  • Pegel- und Farbräume
  • Signalfehler
  • Videosignalanalyse
  • Videoprozessing
  • Ancilliary Data
  • 12G, 6G und 3G
  • SDI-Schnittstellen
  • Lichtwellenleiter
  • Kabellängen
  • Jittern und Recklocking
  • Synchronisation
  • Timing
  • Trainer

    Michael Mücher, Produktionsingenieur

  • Teilnehmer

    Produktionsingenieure, Bildingenieure, Bildtechniker, Systemplaner. Maximal 12 Personen.

  • Termine

    • VTSP 54, Hamburg – 05. (Montag) - 07. November 2018 (Mittwoch)

    1.Tag 10-17.30 Uhr, 2.Tag 9-17.30 Uhr, 3.Tag 9-17 Uhr.

    Weitere Termine und Angebote als Inhouse-Schulung auf Anfrage.

  • Kosten

    1.095 € zuzügl. MwSt. inklusive 100-seitigem Seminarmaterial sowie Seminargetränken und Mittagessen.

Alles wird neu! UHD bringt nur nicht eine 4-fach höhere Auflösung und eine 10-fach höhere Datenrate, sondern revolutioniert die gesamte Videotechnik. Das Seminar vermittelt ein tiefes Verständnis der Struktur aktueller Videosignale, wie sie in den Bereichen SDI und Video over IP zum Einsatz kommen.  Es richtet sich an Ingenieure, erfahrene Techniker und Planer im Studio und in der Außenübertragung.

Alle Normen im Blick?

Reichte es früher, die Videonorm korrekt zu benennen, gibt es aktuell über 250 Kombinationen der Normen, Standards, Signalformate und Pegelräume. Wir zeigen diese wichtigen Zusammenhänge auf, da viele dieser Einstellungen an Displays, Videoprozessoren oder Messgeräten manuell ausgewählt werden müssen. Bringen Sie Ihre Kenntnisse mit einem aktuellen und praxisorientierten Überblick auf den neusten Stand.

Wandeln- aber wohin?

Skalierung, Mapping, Up-, Down- und Crosskonversion, Croppen oder Formatwandlung - ein Ergebnis gib es immer. Das Seminar bewahrt Sie vor falschen Entscheidungen, damit kein Auflösung, Pegel und Kompatibilitäten auf der Strecke bleiben. Wir zeigen live alle Arten von Wandlungsprinzipien mit moderner Prozessing-Technik verschiedener Hersteller.

Wie geht HDR?

Zwar sind für hohe Kontraste in erster Linie die Kameras und Displays zuständig, jedoch wird signaltechnisch erstmals die feste Beziehung zwischen Videopegeln und Signalinhalten aufgehoben. Wir zeigen, wie die vdie verschiedenen HDR-Varianten in SDI gemappt werden und mit welchen Waveform-Darstellungen sich die Signale prüfen lassen.

3G oder 12G?

Obwohl die 12G-SDI-Schnittstelle offensichtlich nur über ein Kabel läuft, gibt e - ebenso wie bei 4 x 3G-SDI mehrere Varianten. Wir zeigen die Transport und Multiplexstrukuren, die Levels und Mappimgs aller SDI-Standards auf, mit denen sich Inkompatibilitäen verschiedener Schnittstellen und Wandlungsprozesse nachvollziehen lassen. Nur mit einer umfassenden Kenntnis der Video Payload-Identifier-Daten gelingt es, die Fehlermeldungen von SDI-Eingangsbausteinen oder Videoanalyzern zu interpretieren.

3G-SDI über 300 Meter?

Kommen Koaxialkabel bei hohen Übertragungsfrequenzen wirklich schnell an ihre Grenzen? Sehen Sie live beim Seminar, wie Sie lange Produktion erreichen können. Verlassen Sie sich dabei nicht nur auf Herstellerangaben, sondern sehen Sie selbst, wie unterschiedlich Geräte, Stecker und Kabel verschiedener Qualitäten mit SDI-Signalen umgehen und mit welchen Mitteln sich Kabellängen sicher vorhersagen lassen.

Reclocken gegen Jitter?

Wir zeigen im Seminar, wie die verschiedenen Jitterarten in der Praxis entstehen und wie das Eyepattern, die EDH-Zahlenwerte, die Wiedergabe von Stresssignalen oder die Ampelanzeige zum Jitter interpretiert werden müssen, um eine praxisgerechte Aussage zu bekommen. Erst wenn der Jitter qualifiziert wird, kann ihm wirksam begegnet werden - dabei ist das Reclocking zwar eine einfache, aber nicht immer die beste Möglichkeit.

Waveform oder Analyzer?

VPID, ATC und CRC sind nur einige der Metadaten, die in Videosignalen enthalten sind. Wir zeigen, an welcher Stelle mit modernen Methoden aktueller Messgereät gearbeitet werden muss, um die Kontrolle zu behalten, auch wenn der Übergang zu IP vollzogen wird.  Ebenso siehen Sie, welche der etablierten Waveform-Darstellungen einer Erneuerung bedarf oder wie sich mit herkömmlichen Geräten aktuelle HDR-INhalte messen lassen.

Bi- oder Tri-Level Sync?

Ein weiterer Schwerpunkt sind die Darstellung aller Synchronisations- und Timing-Fragen. Wir gehen dabei auf verschiedene Synchronsignale ebenso ein, wie auf Fehlerquellen, die in einer Studioumgebung, zwischen Video- und Audiosystemen und einer Synchronisation mit Studiotakt, GPS oder per Framestore auftreten können. Dabei zeigen wir Möglichkeiten auf, wie auch lange Latenzen oder solche zwischen Videsognal und Display mit einfachen Mitteln gemessen werden können-

Ein umfangreiches, etwa 100-seitiges Script mit vielen Tabellen, Grafiken, Fehlerbildern und Screenshots ergänzt diese Veranstaltung. Noch unentschlossen? Dann hilft Ihnen vielleicht unser Fragenkatalog bei Ihrer Entscheidung weiter.

Unser sehr intensives Seminar vermittelt alle Aspekt aktueller Videostudiotechnik. Auf dem gleichen Niveau klären wir Fragen zu Kameras im Seminar Studiokamera und zur Aufzeichnung im Seminar File-Technologie. Unser Seminar Videotechnik Operating umfasst für Praktiker die Themen Videotechnik, Kameratechnik und Aufzeichnung gemeinsam.

Auflösung

  • 4K / UHD / QHD / HD
  • Überabtastung
  • Pixelmapping
  • Skalierung
  • Konvertierung
  • Prozessing
  • Trennschärfe / Kantenschärfe
  • Betrachtungsabstand

Kontrast und Farbe

  • ITU 2100 / 2020 / 709 / 601
  • Übertragungskennlinie
  • HDR / HLG / PQ / SDR
  • Luma-Formel
  • Farbraum / Pegelraum
  • WCG / SCG
  • Signalformate

Videopegel

  • Full Range / Headroom / Footroom
  • 12-, 10- und 8-Bit-Quantisierung
  • Code Values
  • Videoüberpegel
  • Signalintegrität
  • Signalanalyse
  • Bildausschreibung
  • Austastlücken
  • Bildlage

Videonormen

  • Produktionsnormen
  • Advanced HD
  • p100, p50, p25, i25, pSF25
  • Deinterlacing / Reinterlacing
  • Halbbildfehler
  • Videoprozessing
  • Up- und Downkonvertierung
  • HDR-/SDR-Wandlung
  • Normwandlung
  • Datenrate

SDI-Signalaufbau

  • Sample- und Multiplexstruktur
  • 24G, 12G, 6G, 3G, 1,5G
  • Level A/B und Mappings
  • Quad- und Dual Link
  • 2SI, Square Division, QHD
  • Auxiliary Data
  • VPID, HANC, VANC, AFD

SDI-Schnittstelle

  • SDI-Bausteine
  • Kompatibilität
  • Kanalcodierung
  • Reflexionen
  • Rückflussdämpfung
  • Stresssignale
  • Übertragungsfrequenzen

Signalübertragung

  • Stecker
  • Kabelqualitäten
  • Kabellänge
  • Galvanische Trennung
  • Eyepattern
  • Jitter
  • Reclocking
  • Fehlerschutz CRC / EDH
  • Gear Boxen
  • Lichtwellenleiter
  • HDMI

Synchronisation

  • Laufzeiten
  • Taktgeber
  • Bi- und Tri Level Sync
  • Timing
  • Kreuzschienen
  • Frame und Line Store
  • GPS-Synchronisation
  • Audio/Video-Delay

Audio und Time Code

  • AES3/AES10
  • PCM-Audio
  • Embedded Audio
  • Dolby E
  • Ancilliary Time Code

Das Seminar beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  1. Welche Kombinationen von Videonormen und -standards führen zu Bildfehlern?
  2. Welche Fehler verursacht eine Interlaced-Kennung progressiver Signale beim Zuschauer?
  3. Worin liegen die Vor- und Nachteile zwischen Level A und Level B-Signalen?
  4. Wie hängen die Normen 1080i/25, 720p/50, 1080p/50 und 2160p/50 qualitativ zusammen?
  5. Welche UHD-Normen eignen sich für den Übergang zu IP?
  6. Worin bestehen Unterschiede beim Mapping und Scaling zwischen UHD und HD?
  7. Warum gibt es bei progressiven UHD-Signalen einen Interlaced Transport?
  8. Wie lassen sich SDI-Signale trotz falscher VPID-Daten übertragen?
  9. Welchen entscheidenden Nachteil hat Quad Link-3G-SDI Square Division?
  10. Warum sind fehlerhafte Signale bei Quad Link oft nicht erkennbar?
  11. Warum führt eine falsche Reihenfolge bei Quad Link nicht immer zu Fehlern?
  12. Warum führt die Meldung "No Signal Input" zu falschen Schlussfolgerungen?
  13. Worin liegt der entscheidende Unterschied zwischen Quad Link SDI und SDI Quad Link?
  14. Warum enthalten 12G-Signale manchmal acht virtuelle Links?
  15. Was leisten moderne UHD-Videoprozessoren?
  16. Welche Messgeräte eignen sich für UHD in einer SDI und IP-Umgebung?
  17. Wie sind HDR-Inhalte im SDI-Signal gemappt?
  18. Woran lassen sich HLG- und PQ-Kennlinien im SDI-Signal erkennen?
  19. Wie lassen sich HDR-Signale mit Standard-Displays kontrollieren?
  20. Wie hängen Skalen mit Nit, %, Blenden und Hexwerten zusammen?
  21. Welche Fehler entstehen durch Überpegel bei Aufzeichnung und Distribution?
  22. Warum muss zu einem Farbraum auch immer der korrekte Pegelraum gewählt werden?
  23. Warum ist der Mythos „illegale Farben" überholt?
  24. Worin unterscheiden sich die CRC- und Jitter-Fehler bei UHD und HD?
  25. Warum ist ein Reclocken von SDI-Signale nicht zielführend?
  26. Wie lassen sich 12G-Signale über 100 Meter Koaxialkabel verteilen?
  27. Wie lassen sich Kabellängen und -qualitäten auch ohne 12G-Eyepattern bewerten?
  28. Welche UHD- und HD-Normen sind mit HDMI 2.0 und 1.4 übertragbar?
  29. Warum lassen sich UHD- und HD-Signale mit einem Black Burst synchronisieren?
  30. Welche Voraussetzung muss das Studiodesign für eine Synchronisation mit GPS erfüllen?
  31. Welche Folgen hat ein Datenabriss beim Umschalten mit der Kreuzschiene?
  32. Wie lassen sich Bildrucker beim Einsatz eines Framestores minimieren?
  33. Wie lassen sich mit einfachen Mitteln Latenzen von mehr als einem Frame messen?
  34. Wie kann man die Verzögerung verschiedener Display-Modi herausfinden?
  35. Welche Inkompatibilitäten können bei Embedded Audio auftreten?
  36. Wie lassen sich Timecode und andere Metadaten in SDI kontrollieren?

"Es war - wie immer - lehrreich, informativ, unterhaltsam, niemals langweilig sondern jederzeit spannend. Alle Aspekte wurde praxisnah erläutert und mit Beispielen "aus dem Leben" ergänzt.
Ich komme bestimmt wieder nach Hamburg!"


- Christoph Protzmann. RTL und ntv, Produktionsingenieur. April 2018

                                                                          ---

„So viel Theorie wie nötig, so viel Praxis wie möglich. Eine optimale Mischung, hervorragend präsentiert durch viele anschauliche Beispiele und Anekdoten aus dem praktischen Alltag. Das universelle Wissen des Trainers ließ keine Frage unbeantwortet.“

- Uwe Kattler. ZDF, Bildingenieur, Dezember 2017

                                                                          ---

"Das Seminar war sehr interessant und für mich auch sehr hilfreich und wissenserweiternd."

- Ingo Eisenbarth, ZDF, Ingenieur, Oktober 2017

                                                                          ---

"Das Seminar hat mir sehr viel fundamentales Wissen zur Videotechnik allgemein und insbesondere zu den neuen Normen und Standards vermittelt.

Durch Ihre Art der Seminarführung und –gestaltung wird sich dieses Wissen auch nachhaltig festigen. Es war spannend, unterhaltsam, informativ, praxisbezogen und fordernd."

- Meinolf Müller, MDR, Messtechniker, April 2017                                                             

 

 

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