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QC / Technische Abnahme

Kurzbeschreibung:

2-3 tägige Inhouse-Veranstaltung für Mitarbeiter der technischen Abnahme.

  • Technische Richtlinien
  • Technische Fehler
  • Betrachtungsbedingungen
  • Consumer-Displays
  • Bildkontrast
  • Messverfahren
  • Videopegel
  • Headroom
  • Bildrauschen
  • Bildausschreibung
  • Audiopegel
  • Kompressionsartefakte
  • Interlaced-Problematik
  • Trainer

    Michael Mücher, Produktionsingenieur.

  • Teilnehmer

    Mitarbeiter der technischen Abnahme oder Cutter, je nach Schwerpunkt des Seminars

  • Termine

    Diese Veranstaltung bieten wir als zwei- oder dreitägige Inhouse-Veranstaltung an. Je nach Zusammensetzung der Teilnehmergruppe setzen wir dabei verschiedene Schwerpunkte.

  • Kosten

    775 / 680 € zuzügl. MwSt. inklusive 80-seitiger, farbiger Broschüre sowie Seminargetränke und Mittagessen. Reduzierter Preis gilt bei gleichzeitiger Buchung mehrerer Seminarplätze.

Einschätzungen zur Bild- und Tonqualität von Fernsehsendungen gehen auseinander. Was Zuschauer sehen oder auch nicht, ist umstritten. Dass sich bestimmte Dinge „versenden“ oder dass die Studioqualität durch die starke „Komprimierung“ bei der Ausstrahlung sowieso nicht mehr sichtbar sei, sind dabei oft gehörte Argumente.

Der Workshop nimmt die Richtlinien der Rundfunkanstalten oder Produktionsbetriebe auf und setzt sie in eine Beziehung zur modernen Produktionsrealität sowie den Betrachtungsbedingungen der Zuschauer.

Er richtet sich insbesondere an Mitarbeiter/innen der technische Abnahme oder der Bearbeitung und zeigt anhand vieler praktischer Beispiele, welche video- und audiotechnischen Punkte es im aktuellen Produktionsumfeld zu beachten gilt, um die technische Qualität zu sichern.

Der Maßstab für die Inhalte sind hier die technischen Absprachen der Rundfunkanstalten oder der Produktionsbetriebe, welche die Weiterverarbeitung, den Austausch und die Distribution der Programme sichern sowie die Probleme, die im Zusammenhang mit Consumer-Geräten bei den Zuschauern auftreten können.

Dabei trennen wir uns von alten Überlegungen früherer Produktions- und Sendewege, die aus heutiger Sicht keine Rolle mehr spielen und argumentieren ausschließlich aus praktischer Sicht. Wir zeigen auf, welche Vorgaben der „Technischen Richtlinien“ zwingend eingehalten werden müssen und wie Display, Waveform-Monitor, Abhörlautsprecher und Audiomessgeräte am Schnittplatz sinnvoll eingesetzt werden, ohne – im Falle der Bearbeitung – von der kreativen Arbeit abzulenken.

Für Kollegen der technische Abnahme listen wir eine Reihe von Fehlern auf. Sie erfahren, wie diese verursacht wurden und ob die technischen Aspekte der Ausstrahlung sowie des Empfangs davon berührt werden. Wir erläutern, in welcher Weise Zuschauer darauf reagieren könnten.

Zuschauer können sich per Blu-ray oder Video on Demand jederzeit eine Referenzqualität abrufen. Sie berücksichtigen mittlerweile erwiesenermaßen die für sie visuell bessere Bildqualität bei der Programmauswahl.

Das Seminar bieten wir derzeit als Inhouse-Schulung an und nehmen Anpassungen bezüglich der Themen und Zeitdauer an Ihre Wünsche vor. Diese Veranstaltung haben wir bereits mehrfach erfolgreich bei Rundfunkanstalten durchgeführt. Für ein individuelles Angebot nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Display

  • Betrachtungsbedingungen
  • Referenz- und Consumer-Display
  • Deinterlacing-Modus
  • Pixelmappung
  • Kontrast-, Helligkeit und Backlight
  • Farbeinstellung

Bewegtbilder

  • Bewegungsphasen
  • Progressiv und Interlaced Scanning
  • Bildinhalt- und Transportsystem
  • Deinterlacing
  • Reinterlacing
  • Halbbildominanz
  • Halbbildreihenfolge

Videosignal

  • Videonormen und -standards
  • Quantisierung
  • Bildlage und Bildauschreibung
  • SDI-und File-Metadaten
  • Bildseitenverhältnis
  • Up-/Down- und Crosskonvertierung
  • Skalierung
  • Normwandlung

Videopegel

  • Waveform-Darstellung
  • Code-Values
  • Pegelraum
  • Videoüberpegel
  • Schwarzwert
  • Begrenzer/Legalizer
  • High Dynamic Range / HDR

Farbe

  • Farbraum
  • Wide Color Gamut
  • CIE-Darstellung
  • Vektorgramm
  • Farbbalken
  • Farbauflösung
  • Illegale Farben
  • Gamut
  • Import und Export

Bildfehler

  • Kamerasensor
  • Weißabgleich
  • Knee
  • Fleischkäse
  • Datenreduktion
  • MAZ-Formate
  • Filmformate

Audio

  • Audiopegel
  • Loudness
  1. Was muss an Referenz-Displays zwingend manuell eingestellt werden?
  2. Welche Informationen bringt nur ein zusätzliches Consumer-Display?
  3. Welche Betrachtungsbedingungen sind oraussetzung für eine technische Abnahme?
  4. Unter welcher Voraussetzung zeigt ein Display die korrekte Auflösung?
  5. Wie lassen sich Halbbildfehler erkennen und zuordnen?
  6. Warum müssen Progressive und Interlaced Scanning neu definiert werden?
  7. Warum haben ruckelige Fehler nichts mit Progressive Scanning zu tun?
  8. Worin besteht der Unterschied zwishen einer Videonorm und einem Videostandard?
  9. Kann man sich auf die Metadaten von SDI und von Files verlassen?
  10. Welche Fehler entstehen bei der Nutzung des Video-Overheads?
  11. Ab wann ist eine Überbelichtug ein Überpegel?
  12. Woran erkennt man, ob ein Waveformer Überpegel falsch anzeigt?
  13. An welcher Stelle liegt das „Schwarz“ liegen?
  14. Welche Probleme kann Legalizer im Sendeweg bewirken?
  15. In welchen Bereichen sind gestalterische Eingriffe auf Bildpegel erlaubt?
  16. Wie lässt sich der Videopegel auf dem Im- und Export-Weg prüfen?
  17. Unter welchen Bedingungen lässt sich HDR-Material abnehmen?
  18. Woran kann man HDR-Material auch ohne Metadaten erkennen?
  19. Wie lässt sich Bildrauschen bewerten?
  20. Wie lassen sich Bildränder und die korrekte prüfen?
  21. Welche Bildfehler lassen sich auf eine falsche Skalierung zurückführen?
  22. Wie lassen sich Originalfehler von denen duch die Bearbeitung unterscheiden?
  23. An welcher Stelle macht sich eine geringe Farbabtastung bemerkbar?
  24. Warum ist die Kontrolle „illegaler Farben“ heute nicht mehr wichtig?
  25. Wie lässt sich der korrekte Farbraum kontrollieren?
  26. Warum bietet das Vektorskop keine Aussage mehr?
  27. Durch welche Fehler können Hauttöne unnatürlich erscheinen?
  28. Welche Artefakt entstehen durch Datenreduktion?
  29. Welche Pegelwerte gelten bei der Lautheitsmessung?
  30. Was genau bewirkt Loudness beim Zuschauer?

Inhouse-Seminare haben wir unter anderem erfolgreich für den SWR, den MDR, für Pro7 und für die WDR-Mediagroup durchgeführt.

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Besondere Geschäftsbedingungen für Seminare und Workshop

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