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Netzwerkpraxis

Kurzbeschreibung:

2-tägiges Praxisseminar für Ingenieure und Techniker der Videotechnik.

Relevante Netzwerktechnik für die Video- und Audioumgebung.

  • MAC-/IP-Adressen
  • Subnetting
  • DHCP, DNS
  • Switching
  • Routing
  • TCP, UDP, RTP
  • Sockets, Ports
  • CAT, LWL und PoE
  • VLAN, Managed Switch
  • Quality of Service
  • Monitoring
  • Fehlersuche
  • Trainer

    Tobias Becker, Video- und Netzwerktechniker und Michael Mücher, Produktionsingenieur.

  • Teilnehmer

    Bild- und Toningenieure, Bild- und Videotechniker sowie Fachplaner. Maximal 12 Personen.

  • Termine

    • NWP 22, Hamburg – 27. (Montag) - 28. Januar 2020 (Dienstag)

    1.Tag 10-18.30 Uhr, 2.Tag 9-17.30 Uhr.

    Termine und Angebote als Inhouse-Schulung auf Anfrage.

  • Kosten

    785 € zuzügl. MwSt. inklusive 90-seitiger, farbiger Broschüre sowie Seminargetränke und Mittagessen.

Das Seminar richtet sich an alle Praktiker/innen der Video-, Audio und Veranstaltungstechnik, die ihre Kenntnisse der Netzwerktechnik auf eine solide Basis stellen möchten.

Wieviel Theorie ist notwendig?

Ziel der Veranstaltung ist es, ein grundsätzliches Verständnis aller praxisrelevanten Netzwerkthemen zu schaffen. Es soll die Fähigkeit erlernt werden, kleine und mittlere Netzwerke aufzubauen, zu verstehen und zu betreiben sowie mit IT-Abteilungen zu kommunizieren.

Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen verzichtet unser Seminar auf den klassischen theoretischen Aufbau. Alle Themen werden in Zusammenhängen besprochen, die sich beim praktischen Aufbau und Betrieb eines Netzwerks ergeben. Dabei steht immer der Bezug zur Video- und Audiotechnik im Vordergrund.

Wer redet mit wem?

An verschiedenen Versuchsaufbauten demonstrieren wir das Prinzip von TCP/IP, wie und welche Adressen vergeben werden und über welche Ebenen die Geräte miteinander kommunizieren. Dabei schaffen wir Klarheit im Umgang mit IP-Adressen, gemanagte Switchen, Routern, verschiedenen Schichten und Protokollen.

Durch diese Kenntnisse wird es Technikern wie Projektleitern möglich, Schnittstellen einwandfrei zu definieren und Fehler einzugrenzen.

Welche Hardware?

Neben einem Überblick der physikalischen Verbindungen über CAT und LWL erhalten Sie auch zu relevanten anderen Geräten Auswahlkriterien für eine optimale Kombination des Equipments. Sinnvolle Messtechnik wird demonstriert.

Was muss am Rechner konfiguriert werden?

Alle wichtigen Betriebssysteme konfigurieren wir gemeinsam für den Studio- und Veranstaltungsalltag.

Wer switcht denn hier?

„Dumme Switche“ haben ausgedient und Intelligenz ist gefordert – von der Hardware und den Bedienern. Daher ist ein zentrales Thema Konfiguration und Einsatz von VLANs. Die Konfiguration verschiedener Switche führen wir gemeinsam durch und klären die Fragen der Topologie, der Übertragungsgeschwindigkeiten, der Priorisierung und von Link Aggregation.

Keine Verbindung?

Für Praktiker gibt es überschaubare Lösungen, wie sie Netzwerke physikalisch und protokolltechnisch prüfen können. Zusätzlich simulieren wir in unserem Aufbau Fehler und vermitteln Ihnen eine Vorgehensweise zur Eingrenzung der Probleme.

Mit dem Besuch unseres Seminars sind Sie umfassend gerüstet für den kommenden Umstieg der Video- und Audiotechnik in die IT-Welt. Wundern Sie sich nicht länger über "Netzwerkphänomene", sondern tragen Sie mit Knowhow zur Lösung bei!

Beim Seminar erhalten Sie unser 90-seitiges Handbuch “Netzwerkpraxis für die Video- und Audiotechnik“.

Adressierung

  • MAC-Adresse
  • IP-Adresse
  • Private Adresseräume
  • ARP
  • Ping
  • IPv4, IPv6
  • Subnetting
  • VLSM
  • Multihoming
  • DHCP
  • Link Local
  • Bonjour, Zero Config
  • DNS-Dienst, mDNS, .local
  • Unicast, Multicast, Broadcast

Netzwerk-Aufbau

  • OSI-Modell
  • Port
  • Socket
  • TCP / UDP / RTP

Hardware

  • Switch
  • Duplex-Verfahren
  • Uplink
  • Link Speed
  • Switch Capacity
  • Router
  • Priorisierung
  • NAT
  • Gateway 
  • Bridge Mode

Verkabelung

  • CAT-Kabel
  • RJ45 und GG45
  • Power over Ethernet
  • Crossover-Kabel
  • Lichtwellenleiter
  • SFP-Modul

VLAN und intelligenter Switch

  • Managed Switch
  • Beurteilung Hardware
  • Konfiguration

Topologie

  • Stern, Ring
  • Core- / Edge-Switch
  • QoS / Quality of Service
  • Rapid Spanning Tree
  • Link Aggregation
  • Trunking

Netzwerkmanagement

  • Ping
  • IP-Scanning
  • Wireshark
  • SMNP
  • Bandbreitenverwaltung
  • Leistungsmessung
  • Traceroute

Fehlersuche

  • Vorgehensweise
  • Systematik
  • Mess- und Prüftechnik

Das Seminar beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  1. Wieviel Audio und Video ist in einem Datenpaket enthalten?
  2. Welche Regeln gibt es bei der IP-Adressvergabe bei Studiogeräten?
  3. Welche IP-Adressen haben welche Vorteile?
  4. Wann hilft die Kenntnis der eigenen MAC-Adresse?
  5. Wie findet man eine unbekannte IP-Adresse heraus?
  6. Was bedeutet /30 hinter einer IP-Adresse?
  7. Was sagt einem einem flackernde Link-Lampe genau?
  8. Welche Vorteile haben Jumbo Frames bei Videonetzwerken?
  9. Welche Fehler können durch eine falsche Subnet-Maske auftreten?
  10. Welche Herausforderung stellt die Videoübertragung an die klassiche Netzwerktechnik?
  11. Warum lassen sich nicht alle Geräte mit einem Ping erreichen?
  12. Was ist der wirkliche Benefit von IPv6 innerhalb einer Studioumgebung?
  13. Wann ist die Trennung von Video- und Audioequipment per VLAN sinnvoll?
  14. Wie strukturiert man eine VLAN?
  15. Welche Port-Bandbreiten sind in Video- und Audionetzwerken sinnvoll?
  16. Worin besteht der Unterschied zwischen einem LAN und einem VLAN?
  17. Welche Vorteile kann ein Switch gegenüber einer Kreuzschiene ausspielen?
  18. Worin besteht der Unterschied eines Medien-Flow gegenüber einem Medien Link?
  19. Worin liegt der Unterschied zwischen einem LAN und einem "Netz der Erreichbarkeit"?
  20. Was muss ein Praktiker vom OSI-Schichtenmodell wirklich wissen?
  21. Wie kann man eigene Netze auf einfache Weise mit DHCP ausstatten?
  22. Welcher entscheidender Unterschied gibt es zwischen Layer 2 und 3 bei Mediennetzwerken?
  23. Welche Netzwerkkapazitäten sind für Video und Audionetze notwendig?
  24. Was genau macht ein gemanagter Switch?
  25. Wie werden Rechner und Studiogeräte für das Netzwerk korrekt konfiguriert?
  26. Welche praktischen Grenzen der PoE-Klassen gibt es?
  27. Wie funkioniert ein Routing mit und ohne NAT?
  28. Welche wichtige Bedeutung hat Multicast in der Videotechnik?
  29. Welche Transportprotokolle eignen sich für Videoanwendungen?
  30. Welche Topologie ist für ein Audio- oder Videonetzwerk geeignet?
  31. Wie stellt man eine Priorisierung in der Praxis ein?
  32. Welche Strategien gibt es bei der Fehlersuche?
  33. Welche IP-Messgerät ist für den Einsatz auf dem Ü-Wagen geeignet?

"Im Nachhinein kann ich sagen, dass das Seminar sehr informativ und hilfreich war. Ich fühle mich besser gerüstet für den IP-Alltag. Es war und ist für mich ein wichtiger Baustein für das Thema DANTE, das im Audio-Bereich immer präsenter wird.

Eure Präsentation des Stoffes war kurzweilig, anspruchsvoll und fundiert. Auf Nachfragen kam immer eine nachvollziehbare Antwort. Danke. Nun habe ich das Gefühl, nicht mehr nur über gefährliches Halbwissen zu verfügen sondern DANTE und AoIP solide zu verstehen und anwenden zu können, selbst wenn das Seminar meist eher für die Kollegen der Video-Abteilung zugeschnitten war."

- Patrick Both - Toningenieur WDR, Juni 2019

                                                         -----

"Ich war zum Seminar Netzwerkpraxis und habe dort viel in den 2 Tagen gelernt. Wie gewohnt haben Michael und sein Kollege Tobias den Inhalt toll erklärt und mit einleuchtenden Beispielen verdeutlicht.

Ich war auch schon beim Seminar HD-Systemkamera, ich kann es nur jedem sehr ans Herz legen, die Jungs wissen wovon sie reden und bringen technische Inhalte klar und strukturiert rüber."

- Andreas Feldhaus, Produktionsingenieur, Pro7Sat1, November 2018

                                                         -----

"Ein sehr gutes Seminar mit verständlicher Präsentierungssprache für "nochnicht"-Netzwerker. Passender Seminarort und Verpflegung, gutes Hotel gepaart mit professionellen Trainern.

Euer hervorragend voreilender Ruf hat sich mir zu 100% bestätigt."

- A.Baumgärtner, November 2018

                                                         -----

"Viel kompaktes Basiswissen, gut strukturiert, viele praktische anschauliche Übungen ... beinhaltet gute Fragestellungen im Hinblick auf den Weg zu den IP-basierten Technologien. Super "Doppelmoderation" super. Zwei Dozenten bringen einfach viel Abwechslung in einen Kurs dieser Art..."

- Teamleiter Broadcast, Februar 2018

                                                         -----

"Kurs wie Unterlagen sind von allerhöchster Qualität und werden mir nützlich sein."

– Dino Capiaghi, Telezüri, Broadcast-Techniker, September 2017

                                                         -----

"Vielen Dank für das sehr informative und unterhaltsam dargebotene Seminar, in dem viele Zusammenhänge und nicht nur Basiswissen vermittelt wurden."

– Peter Petschull, Broadcast Solutions, Mai 2016

                                                         -----

"Besten Dank für das interessante und aufschlussreiche Seminar zur Netzwerkpraxis.

Trotz einer gewissen Vorbildung im Bereich der Netzwerktechnik und meiner Bachelorarbeit im Bereich der Systemintegration von Dante Audionetzwerken, nehme ich neue Erkenntnisse sowie hilfreiche und praxisnahe Tipps für kommende Projekte im Bereich audiovisueller Netzwerke mit auf meinen Weg.

Vor allem der Überblick an Möglichkeiten für eine professionelle Vorbereitung von netzwerkgestützten Projekten, aber auch die unterschiedlichen Möglichkeiten und Tools um laufende Netzwerke zu analysieren, zu monitoren, zu optimieren und zu schützen, waren für mich sehr aufschlussreich."

Daniel Schiffner, Wireworx GmbH, Januar 2016

                                                         -----

"Nein, mitleidig schauen sie nicht, die Experten der Bits und Bytes. Aber wir spüren schon, das sie wissen, dass wir nicht wirklich verstehen, über was sie da reden.

Seit dem Seminar "Netzwerktechnik" ist das zumindest für mich vorbei. Übersichtlich, kompakt und verständlich konnte ich meinem Halbwissen auf die Sprünge helfen. Fast spielerisch haben die Teilnehmer mit den Kommandozeilen hantiert und sind in die Welt der Netzwerke eingetaucht.

Natürlich, in zwei Tagen wird man nicht zum Netzwerkprofi aber ein Einstieg ist es allemal. Der Versuch, vor dem Seminar ein Fachbuch zu lesen, ist kläglich gescheitert. Ich habe das Buch jetzt noch einmal zur Hand genommen und siehe da, die Worte und Sätze werden verständlich. Das der Dozent ein Mann aus der Praxis und sogar aus der Branche ist, erleichtert die Kommunikation und es werden schnell Bezüge zur eigenen Arbeitsumgebung gefunden.

Mir hat es Spaß gemacht und ich habe viel dazu gelernt. Wie sagt man heute: Daumen hoch. "

Klaus Kuka, TV-Skyline, Oktober 2015

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