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35mm-Kameras PMW-F55/F5/F3

Kurzbeschreibung:

2-tägiges Praxis-Seminar für erfahrene Kameraleute und Assistenten

Fachwissen zu den 35mm-Kameras PMW-F55, PMW-F5 und PMW-F3. 

  • Kontrastumfang
  • Lichtempfindlichkeit
  • Cine-Gamma
  • S-Log RAW-Aufzeichnung
  • Festbrennweiten
  • Zubehör
  • Trainer

    Ronald Söthje, Kameramann und Medieningenieur und Michael Mücher, Produktionsingenieur.

  • Teilnehmer

    Erfahrene Kameraleute und Kameraassistenten. Maximal veranstalten wir das Seminar mit 12 Personen.

  • Termine

    1.Tag 10-18.30 Uhr, 2.Tag 9-17.30 Uhr.

    Weitere Termine und Inhouse-Angebote auf Anfrage.

  • Kosten

    745 € zzgl. MwSt. inklusive Kursmaterial, Mittagessen und Seminargetränken. 
    Teilnehmer früherer Seminare sowie Mitglieder des BVK/BVFK erhalten einen Rabatt von 10%. Das Seminar ist mit der Bildungsprämie förderbar.

Das Seminar behandelt die Kameras PMW-F55, F5 sowie F3 und richtet sich an erfahrene Kamerakollegen, die alle Features dieser Kameras nutzen wollen und sich mit fundiertem Wissen von den Bildern anderer Teams absetzen möchten. Es ist nicht mit den herstellergestützten Info-Veranstaltungen vergleichbar, sondern behandelt alle Praxisfragen von einem unabhängigen Standpunkt und bezieht eindeutig Stellung.

Was macht den Filmlook aus?

Unser Seminar zeigt alle Möglichkeiten der Kameras, die zu einem Filmlook beitragen können, der nicht nur durch Schärfentiefe oder 25p allein erreicht wird. Entscheidend zum Look tragen auch der bewusste Umgang mit Über- und Unterbelichtung, das Gegenlichtverhalten und die Dynamik der Kamera bei. Dabei handelt es sich um Fragen, die sich nicht mit Settings abrufen lassen. Wir zeigen an Live-Bildern, welche Low Light-Fähigkeit die Kameras wirklich aufweisen und wie man den dabei entstehenden Nachteilen begegnen kann.

Was kann S-Log wirklich?

Folgen Sie nicht den Mythen zu Kontrastfragen und logarithmischen Kennlinien. Wir zeigen an verschiedenen Beispielen auf, wie hoch der nominale Kontrastumfang der Kameras tatsächlich ist, von welchen weniger beachteten Menüeinstellungen er wirklich abhängt, für welche Genres oder Szenen die Nutzung logarithmischer Kennlinien vor- aber auch nachteilig sein kann und was am Drehort beachtet werden muss, um eine reibungslose Bearbeitung zu ermöglichen.

Sehen Sie, wie sich S-Log und S-Log2 von den Möglichkeiten des Knee und der Standard-Gammas unterscheiden. Dabei wird auch deutlich, was am Drehort für die folgende Bearbeitung beachtet werden muss, um die vom Hersteller genannten 14 Blendenstufen überhaupt nutzen zu können.

Wie wird korrekt belichtet?

Zwischen Bauchgefühl, Zebra, dem Blick durch den Sucher und technischen Angaben ist hier alles möglich. Aber nur wenige Vorgehensweisen führen zum Ziel, die Möglichkeiten des Sensors auch zu nutzen. Sie lernen bei uns, zielsicher und rasch zu einer korrekten Belichtung und damit zu reproduzierbaren Ergebnissen zu kommen. Dazu gehören Hintergrundwissen, Belichtungshilfen und die korrekte Interpretation des Sucherbildes.

Mehr Qualität durch RAW ?

Wir zeigen an Beispielen, welche Aufzeichnungsqualitäten zwischen XAVC und einer 16-Bit-RAW-Aufzeichnung für Ihre Anwendung die richtige ist, welcher Aufwand in der Bearbeitung dadurch notwendig wird und ob er im Vergleich zu bisherigen Produktionsweisen wirtschaftlich vertretbar ist.

Ist das Kameramenü praktikabel?

Ein entscheidender Punkt des Seminars ist die Erläuterung der Menüstruktur. Wir zeigen auf, welche der über 300 Menüpunkte für Kameraleute und Assistenten wichtig sind. Neben den Gestaltungsfragen müssen viele neue, organisatorische Fragen, wie z.B. zur verwendeten Norm, zum Aufzeichnungsformat und zur Schnittstellenbelegung, vor Projektbeginn gut überlegt sein. Nehmen Sie auch zu diesem Thema aus unserem Seminar neue Denkanstöße mit.

Welche Objektive sind die richtigen?

Wir benennen die Vor- und Nachteile von Festbrennweiten verschiedener Hersteller und grenzen diese zu neuen – für 35mm-Sensoren geeigneten – Zoomobjektiven ab. Durch unsere umfangreichen, ständig aktualisierten Tests, deren Ergebnisse wir Ihnen während unseres Seminars präsentieren, erhalten Sie nur bei uns eine neutrale Einschätzung von geeigneten Kombinationen zwischen Kameras und Objektiven unter wirtschaftlichen und qualitativen Aspekten.

Unser professionell gestaltetes Seminar basiert auf Produktionserfahrungen und umfangreichen Forschungen. Erleben sie die Themen so, wie sie tatsächlich sind, und nicht so, wie sie Ihnen bei herstellerorientierten Veranstaltungen präsentiert werden.

Jeder Teilnehmer erhält ein Exemplar unserer mittlerweile über 100 Seiten umfassende Broschüre der behandelten Kameras. Gerne dürfen Sie Ihre Kamera zum Seminar mitbringen. Bitte geben Sie uns vorab Bescheid.

Beachten Sie auch unsere Seminare zu den Broadcast-Kamerarecordern und zur PXW-FS7.

Menü

  • Menüorganisation
  • Referenzsettings

Belichtung

  • Nutzbare Lichtempfindlichkeit
  • Verstärkungsoptionen
  • Rauschverhalten
  • Belichtungshilfen 
  • Falschfarbenfunktion
  • Histogramm-Anzeige
  • Kontrastumfang
  • Kontrasterweiterung
  • Zebra Level und Aperture

Kennlinie

  • Standard-Gamma
  • Cine-Gamma
  • Gamma off
  • S-Log, S-Log 2
  • S-Log LUT
  • Signalprozessing
  • Knee-Point und Slope

Matrix

  • Standard Matrix
  • Cinema Matrix
  • Multi Matrix
  • Sättigung

Trickaufnahmen

  • Zeitraffer
  • Zeitlupe
  • Aufnahmen für Key-Tricks

Sensor und Objektive

  • CMOS-Sensoren
  • PL-Mount
  • Pixeldichte
  • Steuerung der Schärfentiefe
  • Gesamtqualität
  • Fotoobjektive
  • Festbrennweiten
  • Chromatische Aberration

Monitoring

  • Monitoreinstellung
  • Schärfehilfen
  • Peaking
  • Externe Displays
  • Portable Oszilloskope
  • Monitorbefestigung
  • Kabelverbindungen

Aufzeichnung

  • Aufzeichnungsformat XAVC
  • SxS-Karten, Formatierung
  • Audioaufzeichnung
  • RAW-Workflow

Zubehör

  • Anschlüsse
  • Rig
  • Schulterbetrieb
  • Matte Box
  • Follow Focus
  1. Worin unterscheiden sich S-Log, S-Log2 und S-Log-3?
  2. Welche Vor- und Nachteile bietet der optische Tiefpass?
  3. Wann ist das „Lichtleck“ der Kameras gefährlich?
  4. Kann eine Unterbelichtung die Kontrastfähigkeit steigern?
  5. Worin unterscheiden sich Look-Up-Tabels und Look-Up-Profiles?
  6. Wann macht der Cine-EI-Modus Sinn?
  7. Welche Fallen gibt es beim Weißabgleich?
  8. Warum lässt sich die angegebene Lichtempfindlichkeit nicht erzielen?
  9. Welche Speichermedien sind zu empfehlen?
  10. Unter welche Bedingungen bringen Master Primes Vorteile?
  11. Belichtung mit Zebra oder Graukarte?
  12. Sollte man Noise Supress nutzen?
  13. Welches Problem machen externe ND-Filter?
  14. Wann CineEI und wann Custom Mode?
  15. Wann ergeben sich sichtbare Vorteile bei der RAW-Aufzeichnung?
  16. Welche Objektive sind wirtschaftlich sinnvoll?
  17. Stimmen die 14 Blenden?
  18. Lassen sich mit verschiedenen Matrizen bestimmte Looks erzeugen?
  19. Wie hängen die Videonormen mit der Aufzeichnungsnorm zusammen?
  20. Was muss man beim Drehen für eine Kinoauswertung beachten?
  21. Wie erreicht man eine Synchronität bei Mehrkamerabetrieb?

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Besondere Geschäftsbedingungen für Seminare und Workshop

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Die Reservierung nehmen wir in Ihrem Auftrag vor. Sie erhalten die Bestätigung direkt vom Hotel. Änderungen der Stornierungen richten Sie bitte auch daher ausschließlich an das Hotel.

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