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Videotechnik Spezial UHD/HD

Kurzbeschreibung:

3-tägiges Seminar für Betriebs- und Planungsingenieure.

Fachwissen der Videosignale, der Signalübertragung und der Signalmessung.

  • UHD, Advanced HD, HD
  • Rec.2020, Rec.709
  • Pegel- und Farbräume
  • Videosignalanalyse
  • Videoprozessing
  • Ancilliary Data
  • 12G, 6G und 3G
  • SDI-Schnittstellen
  • Lichtwellenleiter
  • Kabellängen
  • Jittern und Recklocking
  • Signalfehler
  • Konverter
  • Synchronisation
  • Timing
  • Trainer

    Michael Mücher, Produktionsingenieur

  • Teilnehmer

    Produktionsingenieure, Bildingenieure, Bildtechniker, Systemplaner. Maximal 12 Personen.

  • Termine

    • VTSP 52, Hamburg – 09. (Montag) - 11. Oktober 2017 (Mittwoch)

    1.Tag 10-17.30 Uhr, 2.Tag 9-17.30 Uhr, 3.Tag 9-17 Uhr.

    Weitere Termine und Angebote als Inhouse-Schulung auf Anfrage.

  • Kosten

    1.095 € zuzügl. MwSt. inklusive 100-seitigem Seminarmaterial sowie Seminargetränken und Mittagessen.

Das Seminar vermittelt an drei Tagen in den Bereichen Normen, signaltechnische und physikalische Messung, Signalverteilung, Synchronisation und Ancillary-Daten detailliertes Wissen für den praktischen Betrieb aller Schnittstellen in Studio- und Sendeumgebungen. Es richtet sich an Ingenieur/innen/e, erfahrene Techniker/innen im Studio und in der Außenübertragung sowie Planer, die ihre Kenntnisse um aktuelle Neuerungen der Videotechnik erweitern wollen.

Alle Normen im Blick?

Das Seminar schlüsselt die in der Praxis verwendeten UHD-, HD- und SD-Normen auf und erklärt, wie diese mit den Schnittstellen 12G-, 3G- und HD-SDI zusammenhängen. Erfahren Sie, wie sich die Levels und Mappings im Aufbau unterscheiden und welche Bedeutung den Metadaten bei der Vielfalt der Normen zukommt. So entscheidet die Weitergabe des Abtastverfahrens grundlegend über die Qualität der nachfolgenden Aufzeichnung, Signalkonversion oder Sendung.

Waveform oder digitale Daten?

Mit dem Verständnis des konkreten Aufbaus des seriellen SDI-Datenstroms erschließt sich Ihnen die Anzeigephilosophie verschiedener Waveform Analyzer. Da sich das SDI-Signal kurz vor dem Übergang zu IP befindet, ist es oft heute schon wichtiger, eher die Signalkonformität als die Videopegel zu überprüfen. Dazu zeigen wir verschiedene Messmöglichkeiten verschiedenster Normen aus der Praxis. Damit lassen sich Geräte-, System- und Installationsfehler oder irritierende Anzeigen der Messgeräte sicher zuordnen.

3G-SDI über 300 Meter?

Durch immer höhere Übertragungsfrequenzen kommen Koaxialkabel angeblich schnell an ihre Grenzen. Sehen Sie, wie Sie trotzdem lange Kabelwege in der Planung und in der Produktion erreichen können. Verlassen Sie sich dabei nicht nur auf Herstellerangaben, sondern sehen Sie selbst, wie unterschiedlich Geräte, Stecker, Steckfelder sowie Kabel verschiedener Hersteller mit SDI-Signalen umgehen und mit welchen Mitteln sich Kabellängen sicher vorhersagen lassen.

Reclocken gegen Jitter?

Wir zeigen im Seminar, wie die verschiedenen Jitterarten in der Praxis entstehen und wie das Eyepattern, die EDH-Zahlenwerte, die Wiedergabe von Stresssignalen oder die Ampelanzeige zum Jitter interpretiert werden müssen, um eine praxisgerechte Aussage zu bekommen. Erst wenn der Jitter qualifiziert wird, kann ihm wirksam begegnet werden - dabei ist das Reclocking zwar eine einfache, aber nicht immer die beste Möglichkeit.

VPID in den HANC-Daten?

VPID, ATC, CRC, VI und AFD sind nur einige der Metadaten, die im SDI-Signal transportiert werden. Erkennen Sie die immer größer werdende Wichtigkeit dieser Zusatzdaten und lernen Sie, mit welchen Methoden deren Vorhandensein und Inhalte überprüft werden können. Erfahren Sie, wie sich Fragen nach Audio- und Time Code-Inhalten entweder mit speziellen Analyzer-Tools oder herkömmlichen Waveform-Darstellungen konkret beantworten lassen.

Bi- oder Tri-Level Sync?

Ein weiterer Schwerpunkt sind die Darstellung aller Synchronisations- und Timing-Fragen. Wir gehen dabei auf verschiedene Synchronsignale ebenso ein, wie auf Fehlerquellen, die in einer Studioumgebung, zwischen Video- und Audiosystemen und einer Synchronisation mit Studiotakt, GPS oder per Framestore auftreten können. Dabei zeigen wir Möglichkeiten auf, wie Sie - trotz langer Gerätelaufzeiten und kleiner Timing-Fenster der Mischer - eine genaue Kontrolle über die Synchronität behalten.

Ein umfangreiches, etwa 100-seitiges Script mit vielen Tabellen, Grafiken, Fehlerbildern und Screenshots ergänzt diese Veranstaltung. Noch unentschlossen? Dann hilft Ihnen vielleicht unser Fragenkatalog bei Ihrer Entscheidung weiter.

Unser sehr intensives Seminar vermittelt alle Aspekt aktueller Videotechnik. Auf dem gleichen Niveau klären wir Fragen zu Kameras im Seminar Studiokamera und zur Aufzeichnung im Seminar File-Technologie. Alle Fragen der Videotechnik, der Kameratechnik und der Aufzeichnung, besprechen wir für Praktiker im Seminar Videotechnik Operating

Auflösung

  • 4K / UHD / QHD / HD
  • Überabtastung
  • Pixelmapping
  • Konvertierung
  • Skalierung
  • Trennschärfe / Kantenschärfe
  • Betrachtungsabstand

Kontrast und Farbe

  • ITU 2100 / 2020 / 709 / 601
  • Übertragungskennlinie
  • HDR / SDR
  • Luma-Formel
  • Farbräume
  • Colour Gamut
  • WCG / SCG
  • Signalformate
  • Farbauflösung

Videopegel

  • Full Range / Headroom / Footroom
  • 12-, 10- und 8-Bit-Quantisierung
  • Code Values
  • Videoüberpegel
  • Signalintegrität
  • Signalanalyse
  • Bildausschreibung
  • Austastlücken
  • Bildlage

Videonormen

  • Produktionsnormen
  • Advanced HD
  • p100, p50, p25, i25, pSF25
  • Deinterlacing
  • Halbbildlage
  • Halbbildreihenfolge
  • Videoprozessing
  • Up- und Downkonvertierung
  • Normwandlung
  • Datenrate

SDI-Signalaufbau

  • Sample- und Multiplexstruktur
  • 12G, 6G, 3G, 1,5G
  • Level A/B und Mappings
  • Quad- und Dual Link
  • 2SI, QHD
  • Auxiliary Data
  • VPID, HANC, VANC, AFD

SDI-Schnittstelle

  • SDI-Bausteine
  • Kompatibilität
  • Kanalcodierung
  • Signalanpassung
  • Reflexionen
  • Rückflussdämpfung
  • Stresssignale
  • Übertragungsfrequenzen

Signalübertragung

  • Stecker / Steckfelder
  • Kabelqualitäten / Kabellänge
  • Galvanische Trennung
  • Eyepattern / Jitter
  • Reclocking / Entzerrung
  • Fehlerschutz CRC / EDH
  • Gear Boxen
  • Lichtwellenleiter
  • HDMI und DVI
  • Wandlerqualitäten

Synchronisation

  • Laufzeiten
  • Taktgeber
  • Bi- und Tri Level Sync
  • Timing
  • Kreuzschienen
  • Frame und Line Store
  • GPS-Synchronisation
  • Audio/Video-Delay

Audio und Time Code

  • AES3/AES10
  • PCM-Audio
  • Embedded Audio
  • Dolby E
  • Ancilliary Time Code

Das Seminar beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  1. Welche UHD-und HD-Normen lassen sich in der Praxis im Studiobetrieb nutzen?
  2. In welche Richtung entwickeln sich die Produktionsstandards der Rundfunkanstalten ? 
  3. Worin bestehen die Unterschiede zwischen Level A und B bei 1080p/50?
  4. Wie müssen Up-, Down- und Crossconverter für optimale Bilder eingestellt werden?
  5. Was leistet ein moderner Videoprozessor im Studio? 
  6. Welche Fehler können im Mischbetrieb mit progressiven Signalen auftreten?
  7. Welche Fehler entstehen durch falsche VPID-Metadaten für Produktion und Ausstrahlung?
  8. Warum zeigt die Waveform Überpegel an Stellen, wo keine sind?
  9. Welche Einstellungen an Waveformern müssen an aktuelle Entwicklungen angepasst werden?
  10. Warum ist die "Locked-Anzeige" am Waveformer für eine sichere Signalübertragung unverzichtbar?
  11. Weshalb ist die Nutzung von Stress-Signalen praxisfremd?
  12. Warum ist der Mythos „illegaler Farben" überholt?
  13. Welche Auswirkungen unterschiedlichen Pegel- und Farbenräume in der Praxis?
  14. Wie lassen sich EDH- und CRC-Messungen in der Praxis nutzen?
  15. Warum führt die Meldung "No Signal Input" zu falschen Schlussfolgerungen?
  16. Wie sind Jitterfehler in der Praxis zu bewerten?
  17. Welche Gefahr besteht bei der Nutzung eines Reclockens?
  18. Mit welchen Mitteln lässt sich die Länge von Koaxialkabeln bei 3G verdoppeln?
  19. Warum kann das Eye Pattern im fehlerfalle nur begrenzt weiterhelfen?
  20. Wie lässt sich die Qualität einer Signalverteilung im Betrieb praktisch messen?
  21. Welche Standards der Lichtwellenleiter ersetzen das Koaxialkabel?
  22. Wie gelingt eine sicher Adaptipon von HDMI zu HD-SDI?
  23. Welche günstigen Konverter sind in der Praxis sicher nutzbar? 
  24. Wie kann man das digitale Timing mit einem Waveformer präzise messen?
  25. Warum entstehen Bildrucker trotz Einsatz eines Frame Stores?
  26. Ab welcher Buffer-Größe eines Bildmischers entstehen Bildrucker?
  27. Welche Folgen hat ein Datenabriss beim Umschalten mit der Kreuzschiene?
  28. Unter welcher Voraussetzung arbeitet die Synchronisation mit dem Tri-Level Sync korrekt?
  29. Welche Voraussetzung muss für eine Synchronisation per GPS gegeben sein?
  30. Welche Inkompatibilitäten können bei Embedded Audio auftreten?
  31. Wo sind LTC und VITC in der modernen Studioumgebung versteckt?

"Das Seminar hat mir sehr viel fundamentales Wissen zur Videotechnik allgemein und insbesondere zu den neuen Normen und Standards vermittelt.

Durch Ihre Art der Seminarführung und –gestaltung wird sich dieses Wissen auch nachhaltig festigen. Es war spannend, unterhaltsam, informativ, praxisbezogen und fordernd."

- Meinolf Müller, MDR

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Besondere Geschäftsbedingungen für Seminare und Workshop

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Wenn Sie grundsätzlich an einer Teilnahme Interesse haben, Ihre Terminlage aber noch nicht vollständig überblicken können, empfehlen wir Ihnen, Ihren Seminarplatz kostenfrei und unverbindlich zu optionieren.

Für die Reihenfolge der Warteliste bei belegten Seminaren ist der Zeitpunkt Ihrer ersten Optionierung entscheidend. Können Sie nach der Optionierung eines Platzes nicht am Seminar teilnehmen, ist eine kostenfreie Stornierung jederzeit - auch telefonisch - möglich.

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Die endgültigen Teilnahmeunterlagen mit Angaben zum Seminarort und zu den Seminarzeiten sowie die Rechnung erhalten Sie in der Regel 4-6 Wochen vor dem Seminar. Erst nach Eingang Ihrer Zahlung ist eine Teilnahme am Seminar bzw. am Workshop möglich.

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In unseren Vertragshotels steht ein begrenztes Zimmerkontingent zu besonderen Konditionen zur Verfügung. Bitte buchen Sie rechtzeitig. Hotelbuchungen führen wir in Ihrem Auftrag und in Ihrem Namen durch. Reisen Sie nach 18.00 Uhr an, unterrichten Sie bitte das Hotel über Ihre verspätete Anreise. Bitte bezahlen Sie Ihre Zimmerrechnung direkt an das Hotel bzw. klären Sie dort vorher eine eventuelle Rechnungsübernahme durch Ihre Firma. Eventuelle Stornokosten des Hotels gehen vollständig zu Ihren Lasten.

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