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SNG-Technik

Kurzbeschreibung:

2-tägiges Praxisseminar für SNG-Operator und Kollegen der Leitungsbüros und Schalträume.

Betrieb von SNG-Fahrzeugen, Fly-aways und Empfangsstationen.

  • Antennensystem
  • Raumsegment
  • Codierung
  • Modulation
  • Fehlerschutz
  • Signalqualität
  • SNG-Baugruppen
  • Line-Up
  • Link Budget
  • Trainer

    Andreas Gräf, SNG-Ingenieur und Ingenieur für Elektrotechnik

  • Teilnehmer

    SNG-Techniker, SNG-Operator, Bild- und Videotechniker und Schaltraumoperator. Maximal 10 Personen.

  • Termine

    • SNG 12, Hamburg – 13. (Dienstag) - 14. Februar 2018 (Mittwoch)

    1. Tag 10-18.30 Uhr, 2.Tag 9-18 Uhr.

  • Kosten

    785 € zzgl. MwSt. inklusive Kursmaterial und Seminargetränke.

Der zweitägige Workshop richtet sich an Ingenieur/innen/e, Techniker/innen und Operator der SNG-Fahrzeuge sowie der Schalträume, die ihre praktischen Fähigkeiten mit fundierten Kenntnissen der Satellitenübertragung und der HF-Technik untermauern wollen. Die Veranstaltung findet im Seminarraum statt, das SNG-Fahrzeug parkt direkt vor der Tür. Praxis und Theorie wechseln sich ab.

Übertragungseigenschaften

Der Workshop behandelt alle praxisrelevanten Grundlagen der Bereiche Wellenausbreitung, Codierung, Übertragung sowie Sende- und Empfangstechnik, die für einen sicheren SNG-Betrieb notwendig sind.

Alle SNG-Parameter im Überblick!

Wir zeigen an Beispielen, von welchen Parametern, wie z.B. EIRP in dBW, der Leistungsflussdichte in dBW/m2 und dem Input Backoff, die erzielbare Leistung und der Störabstand abhängen. Damit werden die Zusammenhänge zwischen Verstärker, Modulator und Antenne klar, so dass in einem Ausnahme- oder Havariefall schnell richtige Entscheidungen getroffen werden können.

Auch alle wichtigen Parameter des Satelliten und der Empfangsanlage werden vorgestellt. Damit gelingt es Ihnen zukünftig abzuschätzen, wie sich z.B. die Antennengröße oder Satellitenleistung auf die Übertragung auswirken. In diesem Zusammenhang zeigen wir Alternativen auf, ob ggf. andere Transponder mit günstigeren Frequenzbereichen genutzt werden sollten.

Alles klar mir QPSK, 8PSK und FEC?

Zum Thema der Signalcodierung machen wir deutlich, wie die Bandbreite, die Datenrate, Modulationsverfahren und die Fehlerschutzsysteme einen gewünschten Störabstand ergeben. Dabei wird klar, wie sich die Größen gegenseitig beeinflussen.

Wie lässt sich Übertragungssicherheit garantieren?

Sie werden erkennen, dass gerade in Grenzsituationen einer Übertragung nicht das nahe Liegende, wie z.B. eine Erhöhung der Sendeleistung, zu einer gewünschten Verbesserung führt, sondern oft nur eine kleine Veränderung von FEC oder Datenrate das bessere Mittel ist, die Übertragungssicherheit zu verbessern.

Unsere Tipps und Tricks beim Auffinden der Satelliten und Bakenfrequenzen, Hinweise zu den verschiedenen Einstellmöglichkeiten von Coder und Decoder und den dabei auftretenden Fehlerquellen helfen Ihnen, bei aktuellen Einsätzen rasch zu reagieren.

Das Link Budget verrät alles!

Ziel der Veranstaltung ist es, dass Sie eine vollständige Link-Budget-Berechnung einer digitalen Satellitenstrecke vornehmen können. Damit ist nicht nur eine Vorhersage über die zu erwartende Übertragungsqualität, sondern auch eine Abschätzung der - z.B. für Schlechtwetter - vorzuhaltenden Reserven möglich.

Das Seminar erklärt alle für eine SNG-Übertragung notwendigen Parameter und setzt diese in ein direktes Verhältnis der zu erwartenden Auswirkungen.

Übertragung

  • Wellenausbreitung
  • Frequenzbereiche
  • Freiraumdämpfung

Baugruppen

  • Up-Converter
  • Leistungsverstärker HPA
  • Signalumsetzer, LNB
  • Leistungsflussdichte
  • EIRP
  • Redundanz
  • Phase Combining 

Modulation

  • QPSK, 8PSK und APSK
  • DVB-S, DVB-S2
  • EBU-/ARD- und ENEX-Profile
  • SNG over IP

Signalqualität

  • Antennengewinn
  • Rauschzahl
  • Empfangsgüte
  • Signaldämpfung
  • Signalmessung
  • Signalbeurteilung

 Codierung

  • MPEG-2/Part 2
  • H.264
  • MPEG-Transportstrom
  • MPEG-TS-Schnittstellen
  • 4:2:2 und 4:2:0-Systeme
  • SD- und HD-Codierungsprofile
  • Bitrate, Datenrate
  • Symbolrate
  • Bitfehler
  • Fehlerkorrektur, FEC
  • Störabstand
  • S/N, EB/N0

Verschlüsselung

  • Scrambling
  • BISS etc.

Betrieb

  • IRD
  • Baken
  • Link Budget
  • G/T-Karten
  • EIRP-Karten
  • Spektrum-Analyzer
  • Betriebs- und Arbeitsicherheit
  • Sonnenauszeit
  • Hindernisse
  1. Wie lässt sich der richtige Satellit rasch finden?
  2. Welche Auswirkung verursachen nicht optimal ausgerichtete Antennen?
  3. Wie interpretiert man die Anzeige eines Spektrum-Analyzers richtig?
  4. Was sollte immer während einer Line-Up-Prozedur geprüft werden?
  5. Wie geht man mit einer Redundanz der SNG um?
  6. Was ist beim Umgang mit HPAs zu beachten?
  7. Worin liegt genau der Unterschied zwischen DVB-S und DVB-S2?
  8. Welche Lizenzen und Genehmigungen werden im SNG-Betrieb benötigt?
  9. Welche Videonormen und Videocodierstandards kommen zu Anwendung?
  10. Was ist bei Auslandseinsätzen besonders zu beachten?
  11. Welche Parameter sind an Codern und Decodern einzustellen?
  12. Welche Bandbreiten werden für welche Bild- und Tonqualitäten benötigt?
  13. Was ist  ein guter Standort für die SNG-Anlage?
  14. Unter welchen Voraussetzungen ist eine Übertragung nicht möglich?
  15. Welche Hilfsmittel gibt es zur Standortbestimmung?
  16. Wie nutzt man Bakenfrequenzen?
  17. Welche Gefahren gehen von einer SNG-Anlage aus?

Amadeus Zenk aus Nürnberg schrieb: Nochmals herzlichen Dank für das Seminar, das nicht nur lehrreich sondern auch lustig war.

Vielen Dank

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