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Studiokamera UHD/HD

Kurzbeschreibung:

3-tägiges Seminar für Bildingenieure und Bildtechniker.

Abgleich und Betrieb aktueller UDH und HD-Systemkameras. 

  • Lichtempfindlichkeit
  • Gamma
  • Kennlinie
  • Kontrast
  • Objektive
  • Detail
  • Farbe
  • Testtafeln
  • Angleich
  • Trainer

    Matthias Wilkens, Bildingenieur und Michael Mücher, Produktionsingenieur

  • Teilnehmer

    Bildingenieure, Bildtechniker und Videotechniker. Maximal 12 Personen.

  • Termine

    • STK 26, Hamburg – 19. (Dienstag) - 21. Juni 2018 (Donnerstag)

    1.Tag 10-17.30 Uhr, 2.Tag 9-17.30 Uhr, 3.Tag 9-17 Uhr

    Weitere Termine und Angebote als Inhouse-Schulung auf Anfrage.

  • Kosten

    1.255 / 1.140 € zuzügl. MwSt. inkl. 110-seitigem Handbuch, Mittagessen und Seminargetränken. Reduzierter Preis gilt bei gleichzeitiger Buchung mehrerer Seminarplätze.

Das dreitägige Seminar richtet sich an erfahrene Kollegen der Bildtechnik im Studio sowie in der Außenproduktion. Es klärt alle Neuerungen zu den Themen Monitoring, Optik, Justage, Aussteuerung und Matching moderner Systemkameras.

Worin unterscheiden sich die Kameratypen?

Neben dem etablierten Konzept mit drei CCD-Sensoren unterschieden sich Systemkameras heute gravierend durch die Art, die Anzahl und die Auflösung der Sensoren. Fast jede Kamera erreicht ihre Bildqualität auf verschiedene Art und Weise. Wir zeigen, dass die Bildqualität das Ergebnis eines umfangreichen Prozessings ist und wie dies an den jeweiligen Einsatzfall angepasst werden kann.

Mehr Dynamik bei HDR?

Nein, so einfach ist die Sache nicht. Jede HD-Kamera kann prinzipiell mehr als den Standardkontrast. Wie HDR richtig eingesetzt wird, hängt allein vom Umgang mit der Kamerakennlinie ab. Wir vermitteln, wie das frühere Gamma, logarithmische Kennlinien, S-log oder auch Hybrid Log Gamma ausgesteuert werden müssen, damit für HDR und SDR beeindruckende Bilder entstehen. 

Wieviel Licht wird benötigt?

Die Nennung der nominalen Lichtempfindlichkeit ist alleine nicht mehr ausreichend. Die Wirkung der Verstärkung, des Störabstandes und der Rauschminderung ist bei 4K völlig anders, auch wenn die Kamera in HD betrieben oder das Ausgangssignal downkonvertiert wird. Die Betriebsmodi der Kamera und das völlig neue Verhalten von Box-Objektiven bezüglich des nutzbaren Blendenbereichs verändern die Sichtweise auf die Arbeitsblende erheblich. Wir zeigen im Seminar, welche Lichtempfindlichkeit in der Praxis, im Studio und außen tatsächlich nutzbar ist.

Wieviel Kante vertragen moderne Kameras?

Mit einem einfachen Prinzip demonstrieren wir die Wirkung der Paramter aktueller Detail-Prozessoren und schlagen Einstellungen vor, mit denen die Natürlichkeit hochauflösender Bilder auch nach einer Downkonvertierung noch erhalten bleiben. Zusätzlich differenzieren wir Artefakte des Details von denen des allgemeinen Bildprozessing, die die visuelle Bildqualität massiv beeinträchtigen können.

Mehr Farben?

Die Einführung von Rec.2020 alleine verspricht keine verbesserte Farbwiedergabe. Wir zeigen im Seminar, wie der erweiterte Farbraum WCG in der Kamera erzeugt und über Videosignale transportiert wird und was davon in einem modernen Referenzdisplay übrig bleibt. Weiterhin demonstrieren wir eine einfache Methode, Systemkameras farblich so aneinander anzupassen, dass nicht nur Testtafeln, sondern auch Hauttöne nahe beieinanderliegen.

Neue Kontrollmöglichkeiten und Testtafeln?

Neue Kennlinien, HDR und WCG lassen sich nicht mehr mit der Standard-Waveform überprüfen. Die neuen Pegel für Reference White, Peak White und Hauttöne sowie die höheren Leuchtdichten erfordern neue Überlegungen für die Justage und Aussteuerung von Kamerabildern. Wir zeigen, wie der Bezug zwischen Videopegel und Szenenhelligkeit neu definiert wird; eine Betrachtungsweise, die nicht nur für 4K und HDR nützlich ist.

Welches Display ist das richtige ?

Ausgangspunkt aller Kameraeinstellungen ist die korrekte Einstellung moderner Referenzdisplays. Wir zeigen, warum alte Bezüge von Betrachtungsbedingungen, Betrachtungsabständen, Displayeinstellungen und Displaygrößen für moderne UHD und HD-Produktionen nicht übernommen werden dürfen, ohne dass eine visuelle Referenz gefährdet wäre.

Die Veranstaltung findet mit aktuellen UHD-Systemkameras der Hersteller Sony, Grass Valley, Ikegami oder Hitachi statt sowie allen Kontrollmöglichkeiten wie RCP/OCP, MSU/MCU, Broadcast-Objektiven, Waveformern und Referenzdisplays.

Viele Fragen sind im Zusammenhang mit 4K und HDR völlig neu. Jedoch haben auch zum Thema HD in den letzten Jahren einige Aktualisierungen stattgefunden. Bei uns erhalten Sie umfassendes Wissen moderner Studiokameras. 

Noch unentschlossen? Dann prüfen Sie mit dem Fragenkatalog, ob das Seminar für Sie geeignet ist!

Auf gleichem Niveau bietet unser Seminar Videotechnik Spezial alle Details zu moderner Videotechnik in UHD und HD.

Monitoring

  • Referenzdisplays
  • Leuchtdichte / Kontrast
  • Kontrast
  • Farbraum WCG/ SCG
  • Betrachtungsbedingungen
  • Testbilder

Lichtempfindlichkeit

  • Nennempfindlichkeit
  • Minimale Lichtmenge
  • Störabstand
  • Verstärkung
  • Rauschminderung

Kameratechnologie

  • Sensorgrößen
  • Bayer Pattern
  • Sensortypen
  • Sensorauflösung
  • Pixelshift
  • Global Shutter / Rolling Shutter
  • Belichtungszeiten
  • Progressive/Interlaced

Optik und Objektiv

  • F-Blende
  • Ramping
  • Randlichtabfall / Vignettierung
  • Lichtstärke
  • T-Blende
  • Schärfentiefe
  • Auflagemaß
  • Chromatische Aberration
  • Randunschärfe und Beugung
  • Lichtbedarf
  • „Kritische Blende“
  • Arbeitsblende
  • Shading

Kennlinie

  • Gamma-Vorentzerrung
  • Systemkennlinie
  • Gammawert / Gammakurve
  • Knee
  • Hybrid Log Gamma
  • Log-Kennlinie
  • Kennlinien-Abgleich
  • Gammatafel

Kontrast

  • Objekt- und Szenenkontrast
  • Kamerakontrast HDR / SDR
  • Headroom
  • Dynamik / Knee
  • Reference White / Peak White

Aussteuerung

  • Videopegel vs Blende
  • Hautton-Pegel
  • Paralleles Arbeiten HDR / SDR
  • Master Gamma
  • Master Black / Master Flare
  • Master Black Gamma

Detail

  • Betrachtungsabstand
  • Modulation
  • Detail-Prozessor

Farbe

  • CIE-Normfarbtafel
  • Farbraum WCG / SCG
  • Pegelraum
  • Farbrauschen
  • Weißabgleich
  • Neutralabgleich
  • Angleich verschiedener Kameras
  1. Welche Vor- und Nachteile bietet HLG gegenüber logarithmischen Kennlinien bei HDR?
  2. Welche Testtafeln sind für HDR-Aufnahmen notwendig?
  3. Wie lässt sich der Dynamikumfang einer Kamera ermitteln?
  4. Warum wurden die Gamma-Werte und die Systemkennlinie bei HD verändert?
  5. Lässt sich der Gamma-Wert einer Kamera absolut ermitteln?
  6. Wie müssen Bilder für eine parallele Nutzung von HDR und SDR ausgesteuert werden?
  7. Welche Testtafel ist die richtige?
  8. Wie sind Referenz White und Peak White bei HDR definiert?
  9. Warum müssen Hauttöne bei UHD und HD unterschiedlich ausgesteuert werden?
  10. Welche Vor- und Nachteile hat die Aussteuerung mit Master Black oder mit Flare?
  11. Warum kann Weiß und Schwarz bei HDR kein allgemeiner Videopegel mehr zuordnet werden?
  12. Welchen Einfluss haben Sensortypen und das Verschlussprinzip auf die Lichtempfindlichkeit?
  13. Wie groß ist der Unterschied der Lichtempfindlichkeit bei verschiedenen Kennlinien?
  14. Wie können moderne Objektive einen Verlust der Lichtempfindlichkeit ausgleichen?
  15. Wovon hängt die Arbeitsblende einer Kamera im Betrieb ab?
  16. Warum lässt sich bei 4K-Kameras kein aussagekräftiger Störabstand angeben?
  17. Warum ist auch bei Tageslicht ein hoher Störabstand wichtig?
  18. Welchen Nachteil hat eine negative Verstärkung?
  19. Welche Vorteile haben Boxobjektive gegenüber ENG-Objektiven in der Praxis?
  20. Warum muss das Auflagemaß mindestens zwei Mal überprüft werden?
  21. Warum hängen Kanten bei 4K-Kameras nicht mehr nur vom Detailprozessor ab?
  22. Warum sind der Color Checker und das Vektogramm für den Farbangleich ungeeignet?
  23. Wie stark ist der Weißabgleich vom Lichtspektrum abhängig?
  24. Warum kann es trotz Abgleichs zu verschiedenen Farbeindrücken kommen?
  25. Warum verlangt WCG auch eine Umschaltung des Pegelraums?
  26. Warum gelten bei UHD andere Abstandsregeln als bei HD?
  27. Wie hängen Helligkeit, Kontrast und Backlight bei Referenz-LCDs zusammen?
  28. Welchen Farbraum können aktuelle Referenzdisplay abbilden?

"Danke für ein sehr wertvolles Seminar. Die Seminare, an denen ich teilgenommen habe, haben mich erheblich weiter gebracht. Ich als Quereinsteiger habe relativ wenig strukturell gelernt. Viel Hörensagen, mit Augen und Ohren klauen, guter Wille von erfahrenen Kollegen.

Bei BET nimmt man an einwandfrei recherchierten, technisch und faktisch fundierten, sehr gut vorbereiteten Seminaren teil. Die Seminarunterlagen spiegeln die Seminarthemen umfassend wieder.
Sehr hilfreich ... ist der ausformulierte Text der Seminarunterlagen.

Während des Seminars werden die Themen praxisnah besprochen, Erfahrungen eingebracht.
Selbst nach einigen „buffer overruns“ meinerseits habe ich das Gefühl gut abgeholt und mitgenommen worden zu sein.

Schlussendlich bleibt mir der sehr faire Preis für die Seminare zu erwähnen.

Kurzum – ich komme wieder!"

- Axel Rothhardt, Bildingenieur, November 2017

                                                                  ---

"Mir wurden komplexe Inhalte interessant und nachvollziehbar vermittelt. Auf Teilnehmerfragen wurde intensiv eingegangen, was vielfach zu sehr praxisnahen Exkursen führte. Die weitreichende Fachkompetenz der Dozenten hat mich einmal mehr sehr beeindruckt."

- Martin Schiemann, Geschäftsführer Blow Up Videoproduktion Hamburg, Oktober 2016

Vielen Dank

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