Online-Lexikon

Videoverzögerung

video delay

Die Verzögerung analoger und digitaler Videosignale ist hauptsächlich für deren Synchronisation notwendig. Durch Kabel und Geräte entstehen Laufzeiten, die bis zu mehreren Zeilen oder sogar Vollbildern betragen können. Signalquellen für Bildmischpulte, wie z.B. elektronische Kameras, können ihr Ausgangssignal bezogen auf den anliegenden Studiotakt früher oder später wiedergeben. Diese Größenordnung von einigen µs bis zu einigen Zeilen reicht aber nicht immer aus. Zudem müssen für bestimmte Anwendungen auch die Ausgangssignale, z.B. die der Videokreuzschiene eines Studios, zeitlich genau stimmen. In beiden Fällen kommen so genannte Line Synchronizer oder Frame Store Synchronizer zum Einsatz.

Da die Gerätelaufzeiten analoger Systeme wesentlich geringer sind und in der Regel nur im Bereich von ns stattfinden, können hier zum Teil auch passive Laufzeitketten verwendet werden. Den Ausgleich geringer Laufzeiten kann man auch über eine bestimmte Länge eines Videokabels erreichen.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2019. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 18.08.2008

zurück zur Liste