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Underscan

Einstellmöglichkeit an Produktionsmonitoren, die das komplette Videobild zeigt. Da Röhrenmonitore nicht ein vollständig rechteckiges Bild zeigen können, wird das Bild auf der Bildröhre etwas kleiner dargestellt. Damit ist sichergestellt, dass wirklich alle Bildteile des Videosignals zu sehen sind und kontrolliert werden können.

Im Gegensatz zu Röhrenmonitoren zeigen LC- und Plasma-Displays jedes einzelne Pixel differenziert an. Weist ein Produktionsmonitor 1920 x 1080 Pixel auf, so kann er die Videonorm 1080i/25 nur mit 1:1-Pixelmapping in voller Auflösung zeigen. In diesem Fall spricht man von einem Full Scan-Bild. Werden Programme mit der Videonorm 720p/50 auf Produktionsmonitoren mit 1080 Zeilen 1:1 verkleinert dargestellt, handelt es sich automatisch um ein Underscan-Bild. Auch bei einer exakten Vergrößerung auf die volle Displayfläche sind alle Bildteile zu sehen, jedoch wirkt die Vergrößerung qualitätsreduzierend. Ggs. Overscan.

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