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Time Code-Verkoppelung

1.) Herstellen einer Beziehung der Time Codes zwischen zwei oder mehreren von einander unabhängigen Geräte. Dazu wird das Time Code-Signal und zusätzlich ein Videosignal oder Synchronsignal, wie beispielsweise ein Black Burst des Master-Geräts zum Slave-Gerät übertragen. Damit synchronisieren sich die Time Code-Generatoren der Geräte auf ein Vollbild genau, eine bildgenaue Übereinstimmung ist jedoch noch nicht gewährleistet.

Werden die Geräte nach der Synchronisation voneinander getrennt, bleiben aber ununterbrochen stromversorgt, stimmen die Time Codes – je nach Stabilität des Videosignals – mehrere Stunden überein.

Dies trifft vor allem für mobilen Geräte, bei der Verkoppelung von Kamerarecordern und externen Audiorecordern zu. Nicht verkoppelte Geräte, die jedoch durchgehend stromversorgt sind, weisen – wegen stabiler Videosignale – über mehrere Stunden einen immer gleichen Time Code-Versatz auf. In diesem Falle kann durch das Schlagen einer Klappe ein Synchronpunkt festgelegt werden. Lässt sich eine durchgehende Stromversorgung nicht gewährleistet, kann der Time Code drahtlos, wie beispielsweise mit dem Lockit-System übermittelt werden.

Geräte innerhalb eines Studios sind in der Regel gemeinsam taktversorgt und benötigen für die Aufzeichnung eines identischen Time Codes lediglich noch das Time Code-Signal.

2.) Fernsteuerung von MAZ-Maschinen über die Schnittstelle RS 422.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2020. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 17.05.2015

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