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Szene Light Mapping

Übergang zwischen SDR und HDR, bei dem auf die Lichtverhältnisse der Szene referenziert wird. Die Kamerakennlinie des Ausgangssystems wird vollständig zurückgenommen. Dadurch entsteht ein lineares Videosignal ohne Kennlinie, das den Lichtverhältnissen der Szene entspricht. Dieses lineare Videosignal wird dann mit der Kamerakennlinie des Zielsystems gemapped. Das Ergebnis eines Scene Light Mappings ist ein Videosignal, dass dem Videosignal einer nativen Kamera des Zielsystems entspricht. Entscheidend für ein korrektes Scene Light Mapping ist die Position der Systemkennlinie, auch OOTF genannt. Ist das Ausgangssystem Display Referred, also ein System, bei dem die Systemkennlinie (OOTF) ein Teil der Kamerakennlinie (OETF) ist, dann müssen auch beide Anteile mittels OOTF hoch -1 und OETF hoch -1 zurück genommen werden, um ein vollständig lineares Videosignal zu erhalten. Ist das Ausgangssystem Scene Referred, also ein System, bei dem die Systemkennlinie ein Teil der Displaykennlinie (EOTF) ist, dann muss nur  die Kamerakennlinie (OETF) mittels OETF hoch -1 zurück genommen werden, um ein vollständig lineares Videosignal zu erhalten. Scene Light Mapping findet oft bei HDR-Produktionen Anwendung, bei denen zusätzlich SDR-Kameras eingesetzt werden, deren visuelles Erscheinungsbild nach dem Upmapping dem der nativen HDR-Kameras entsprechen soll. Vgl. Display Light Mapping

©BET-Fachwörterbuch 1992-2020. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 23.06.2020

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