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Synchronisation von Komponentensignalen

1.) Zwei analoge Komponentensignale sind dann synchron, wenn sie vom Black Burst eines gemeinsamen Studiotaktes versorgt werden und wenn ihre Horizontalphasenlagen übereinstimmen. Dabei werden die zu synchronisierenden Signale mit einem Bezugssignal verglichen, mit einem extern vom Studiotakt synchronisierten Oszilloskop gemessen und die Bildquellen in ihrem Timing angepasst. Die Signale aller Bildquellen eines Bildmischpulte müssen synchron sein, damit z.B. bei der Signalumschaltung keine Bildstörungen auftreten. Dies gilt grundsätzlich auch für die Synchronisation digitaler Videosignale.

2.) Die Laufzeit des Luma-Signals und der beiden Farbdifferenzsignale eines analogen Komponentensignals müssen untereinander exakt auf wenige Nanosekunden genau stimmen. Dies wird z.B. mit der Lightning-, Star- oder Bowtie-Darstellung an einem Komponentenoszilloskop geprüft. Abweichungen der Laufzeiten führen zu farbigen Kanten und Unschärfen. Bei digitalen Komponentensignalen ist dies kein Praxisfall.

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