Online-Lexikon

Suchermonitor

viewfinder

1.) Kleiner Monitor für Kamerarecorder und tragbare Studiokameras, dessen Bild über einen Dioptrienausgleich betrachtet werden kann und mit einer Augenmuschel gegen einfallendes Licht geschützt ist. Der Monitor ist verstellbar, befindet sich aber in der Regel links vom Kamerabody. Die Bilddiagonale beträgt zwischen 1,5 und 3,5 Zoll. Schwarz/Weiß-Sucher sind immer mit einer Bildröhre ausgestattet, die neueren Farbsucher verwenden LC-Displays. SD-Signale können in Schwarz/Weißen-Sucher in voller Auflösung dargestellt werden, die Auflösung von HD-Bildern gelingt bisher keinem dieser kleinen Sucher vollständig. Im besten Falle verfügen farbige LC-Sucher über eine QHD-Auflösung mit 960 x 540 Pixeln und eine Vergrößerungstaste, mit der ein bestimmter Bildausschnitt in einer 1:1-Pixeldarstellung gezeigt werden kann und damit die volle Auflösung dieses Teilbildes zeigt.

2.) Monitor für Studiokameras, der über der Kamera montiert und in jede Richtung schwenkbar ist. Damit kann der Kameramann das Bild immer aus einer normalen, stehenden Position beurteilen, auch wenn die Kamera z.B. auf einem Pumpstativ ganz nach oben oder nach unten gefahren wurde. Handelt es sich um kleine Kameraköpfe, ist der Suchermonitor über einen Large Lens-Adapter befestigt. Die Bilddiagonale beträgt zwischen 5 und 9 Zoll. Schwarz/Weiß-Sucher sind immer mit einer Bildröhre ausgestattet, die neueren Farbsucher verwenden LC-Displays. SD-Signale können mit schwarz/weißen Suchern in voller Auflösung dargestellt werden, die Auflösung von HD-Bildern gelingt auch mit einem 9 Zoll-Display nicht vollständig. Farbsucher für HD besitzen daher eine Vergrößerungstaste, mit der ein bestimmter Bildausschnitt in einer 1:1-Pixeldarstellung gezeigt werden kann und damit die volle Auflösung dieses Teilbildes zeigt.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 02.12.2014

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