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Studiokamera

studio camera

Elektronische Kamera für den Studio- oder Außenübertragungsbetrieb, auch Systemkamera genannt. Alle von der Kamera kommenden und zur Kamera gehenden Video-, Audio-, Kommunikations- und Steuersignale werden in der Kamera so umgesetzt, dass sie vom Kamerakopf über ein Kamerakabel an eine herstellerspezifische Basisstation weitergeleitet werden können. Neben den Videosignalen der Kamera, des Teleprompters und des Rückbilds gehören dazu Kommandowege und das Rotlicht. An die Basisstation sind verschiedene Bediengeräte anschließbar. Damit ist es dann möglich, dass Bildtechniker z.B. den Neutralabgleich vor der Sendung und die Aussteuerung der Kameras und das Matching während der Sendung fernbedient ausführen können. Erst mit diesem Zusammenhang können zueinander passende Bilder mehrerer Studiokameras erzeugt oder das Bild einer einzelnen Studiokamera z.B. für eine Live-Sendung an wechselnde Situationen angepasst werden.

Bei der Kombination kleiner Kameraköpfe und großer Box-Objektive ist die Verwendung eines Large Lens Adapters erforderlich. Die Videosignale von Fingerkameras oder einiger drahtloser Kameraanbindungen lassen sich nicht an eine Basisstation anschließen. Unter Live-Bedingungen lassen sich diese Bilder daher nur eingeschränkt anpassen. Ausnahmen sind einige Kamerarecorder, für die es CCU-Adapter gibt.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 16.10.2016

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