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Röhrenmonitor

crt monitor

Display auf der Basis einer Bildröhre zur Wiedergabe analoger Videosignale. SDI-Signale müssen vorab digital/analog-gewandelt werden. Röhrenmonitore spielen heute keine Rolle mehr.

Da Videosignale mit einer Bildwechselfrequenz von 25 Hz auf einem Röhrenmonitor einen Flimmereffekt hervorrufen, ist eine Wiedergaben von 25 Bildern pro Sekunde nur mit Interlaced Scanning möglich, das 50 Halbilder erzeugt.

Die Schärfeleistung eines Röhrenmonitors hängt vor allem von der Schattenmaske und von der Feinheit des Elektronenstrahls ab. Nur teure Referenzdisplays waren in der Lage bei SD eine vollständige Auflösung zumindest in der Bildmitte wiederzugeben. Bei HD erreichten Röhrenmonitore niemals mehr als 50% der entsprechenden Auflösung.

Röhrenmonitore waren lange Zeit wegen ihrer natürlichen Bildwiedergabe beliebt. Heute erreichen OLED- und LC-Displays bezüglich der Aufllösung, des Kontrastes und des Farbraums eine wesentlich natürlichere Bildwiedergabe. Der mechanische Aufbau der Bildröhre führt zu einem sehr hohen Gewicht und machte große Geräte unmöglich.

Für die Darstellung von Signalen eines Computers hatten Röhrenmonitore verschiedene Vorteile. Da Röhrenmonitore auf ihrer Phosphorschicht keine Zeilen- oder Bildpunktstruktur aufweisen, sondern diese erst durch den Elektronenstrahl entstehen, können sie Signale mit verschiedenen Auflösungen in gleicher Qualität abbilden. Darüber passen sie sich an verschiedene Bildwechselfrequenzen zwischen 50 und 120 Bildern pro Sekunde an.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2019. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 11.01.2019

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