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Online-Lexikon

Rasterdeckung

1.) Deckungsgleichheit der drei CCD- oder CMOS-Sensoren auf dem Prisma einer elektronischen Kamera. Abweichungen der Deckung zeigen sich vor allem in Farbsäumen, auch in der Bildmitte. Die Deckung der Sensoren auf das von einem Objektiv kommenden Bild wird im beim Herstellungsprozess eines Optikblocks berücksichtigt. Da dies nicht immer mit voller Präzision gelingt, wird dies in einigen Kameras messtechnisch optimiert.

2.) Übereinanderbringen der Elektronenraster der drei Aufnahmeröhren einer elektronischen Röhrenkamera. Bei ungenauer Rasterdeckung, z.B. nach mechanischen Erschütterungen, treten Farbsäume und Unschärfen auf. Die Rasterdeckung war früher Bestandteil der täglichen Einstellungsroutine bei Röhrenkameras. Ggs. Konvergenz.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 21.12.2012

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