Online-Lexikon

Progressiv-Effekt

Im Show-Bereich ist manchmal ein Effekt erwünscht, der umgangssprachlich „Progressiv-“ oder „Filmeffekt“ genannt wird. Damit ist eine Reduzierung der Bewegtbildaufösung von 50 auf 25 Bewegungsphasen gemeint, durch die ruckelige Bewegungsabläufe entstehen.

Tatsächlich wird in keinem Fall das Abtastverfahren geändert, sondern es findet nur eine Interpolation von 50 zu 25 Bewegungsphasen im Bildmischpult statt. Im Falle von UHD ist dies besonders kontraproduktiv, da der Effekt bei höherer Auflösung noch unnatürlichere Bildeindrücke zu liefert. Das Verfahren hat mit der Bewegungsdarstellung von Filmkameras nichts zu tun.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2019. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 01.12.2018

zurück zur Liste