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Online-Lexikon

Pixelfehler

Pixelfehler können auf allen pixelorientierten Systemen wie in den CCD- oder CMOS-Sensoren elektronischer Kameras ebenso entstehen wie auf LC- oder Plasma-Displays.

Je nach Technik und Fehlerart zeigen sich nicht mehr aktive Pixelfehler als helle, dunkle oder farbige Bildpunkte. Eine Elektronik in Kameras sorgt dafür, dass diese Pixelfehler weitgehend unbemerkt bleiben. Die Position defekter Pixel wird gespeichert und stattdessen die Bildinformation benachbarter Pixel ausgegeben. Die Kapazität solcher Systeme ist in der Regel allerdings begrenzt.

Die Menge und Intensität von Pixelfehlern bei Displays hängt in erster Linie von der Selektion der Panels ab. Es gibt vier Fehlerpixelklassen, von denen aber nur die ersten beiden für professionelle Anwendungen interessant sind. Dabei toleriert die Fehlerklasse 0 keinen Fehler, die Fehlerklasse 1 maximal ein ständig leuchtendes oder immer dunkles Pixel und die Fehlerklasse 2 maximal zwei ständig leuchtende oder immer dunkle Pixel pro Million Pixel des Displays. Die Fehlerklassen 1 und 2 lassen auch defekte Farbpixel zu.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 19.06.2014

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