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Pilotton

pilot tone

Früher verwendetes Synchronverfahren, bei dem ein Steuersignal mit einer Frequenz von 50 Hz, das in einer Filmkamera entstand, von Tonbandgeräten zusammen mit dem Tonsignal aufgezeichnet wurde. Dadurch ist ein fester Bezug zwischen dem Filmmaterial und dem Tonband gegeben und Bild und Ton können synchron bearbeitet und wiedergegeben werden. Es ist nur noch ein gemeinsamer Startpunkt nötig. Dieser kann in der Kamera als Lichtblitz erzeugt und mit einem Piepston auf das Tonbandgerät übertragen werden. Dies macht das Schlagen einer Synchronklappe, die per Bild und Ton aufgenommen wird, überflüssig.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2019. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 01.09.2008

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