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Overscan

Betriebsart an Referenz- und Produktions-Displays mit einer Bildröhre. Dabei wird das Videobild größer ausgeschrieben, so dass Bildteile an den Rändern verloren gehen. Ursprünglich sollte damit die Bildwiedergabe von Consumer-Displays – ebenfalls mit einer Bildröhre – simuliert werden, die etwa 10 bis 15% des Bildinhaltes nicht zeigen.

Bei OLED- und LC-Displays macht dies keinen Sinn, weil mit dieser Einstellung das 1:1-Pixelmapping verloren geht und durch die damit verbundene qualitätsmindernde Skalierung ein Schärfeverlust entsteht.

Eine Ausnahme ist die Darstellung von Bildern mit 720 und 576 Zeilen bei der Wiedergabe auf HD- und UHD-1-Displays. Dabei findet immer eine Skalierung und oft auch ein Overscan statt.

Ggs. Underscan.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2019. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 29.11.2018

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