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OLED-Display

Organic Light Emitting Diode. Display, das aus sehr kleinen selbstleuchtenden, organischen Halbleiterelementen besteht, die beim Anlegen einer Spannung Licht erzeugen. Pro Bildpunkt sorgen je eine rote, blaue und grüne LED für die korrekte Farbwiedergabe. Um eine höhere Leuchtdichte zu erreichen, verwenden einige Consumer-Displays zusätzlich noch eine weiße LED pro Bildpunkt. Allerdings ist die Leuchtdichte wegen der sehr kleinen LEDs auf 1.000 cd/m² beschränkt.

Da es keine – wie bei LC-Displays üblich – Hintergrundbeleuchtung gibt, die durchscheinen könnte, sorgen die bei dunklen Bildsignalen einzeln abschalteten LEDs für ein tiefes Schwarz. Eine ungleichmäßige Abnutzung der LEDs bei hochkontrastigen Bildern, kann jedoch – je nach Display-Typ – dazu führen, dass diese Bilder über längere Zeit erkennbar bleiben. Organisches Material – wie das der OLEDs – besteht aus Verbindungen des chemischen Elements Kohlenstoff und ist gegenüber einer Abnutzung anfälliger als anorganisches Material.

OLEDs gibt es mit einer UHD-1- 4K-DCI- oder HD-Auflösung mit HDR oder SDR als Referenz-Displays, Produktions-Displays und Consumer-Displays.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2019. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 18.03.2019

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