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Online-Lexikon

Mobilfunk

Das erste digitale Mobilfunknetz mit Namen D1 wurde in Deutschland 1992 eingeführt. Es löste das vorherige analoge C-Netz ab. Es nutzte, wie das spätere D2-Netz, zunächst den Standard GSM 900, die Netze E1 und E2 den Standard GSM 1800. Aus Gründen der wirtschaftlichen Ausnutzung der Frequenzkapazitäten verwenden heute alle Netzbetreiber beide Frequenzen. Daher sind alle modernen Handys heute so genannte Dualband-Geräte. Da in den USA die Netze GSM 850 und GSM 1900 verwendet werden, benötigt man ein Triple- bzw. Quadband-Handy, um mit dem eigenen Gerät auch dort telefonieren zu können.

Fest eingebaute Mobilfunkgeräte – mit einer besseren Antennenanbindung – werden für die Übermittlung von Kommandoverbindungen und n-1-Signalen mit jedoch eingeschränkter Tonqualität genutzt. Die Mobilfunkfrequenzen können Störungen z.B. in Tonleitungen verursachen. Vgl. UMTS.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 21.12.2012

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