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Lichtton

optical sound

Die analoge Toninformation wird als unterschiedliche Transparenzen auf eine Randspur des Bildfilms belichtet. In einem Filmprojektor wird das Filmmaterial von einer Lichtquelle, z.B. einer LED oder einem Laserstrahl, durchleuchtet. Das Verfahren wurde 1970 erstmals genutzt. Der Lichtton wird kostengünstig in einem Kopierprozess zusammen mit dem Bild kopiert. Durch die teilweise geringe Audiofrequenzbandbreite von 14 bis 16 kHz und die Anfälligkeit gegenüber Verschmutzungen des Filmmaterials weist der analoge Lichtton jedoch eine geringe Qualität auf.

Digitale Toninformationen, wie z.B. Dolby Digital, werden ebenfalls als Lichtton und zwar auf den Stegen zwischen den Perforationslöchern des Bildfilms belichtet. Beim Verfahren SDDS befinden sich die digitalen Audioinformationen an den beiden Filmkanten. Durch die unterschiedliche Platzierung ist die gemeinsame Belichtung eines analogen und eines digitalen Lichttons möglich.

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