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Leistungsanpassung

Schaltungsphilosophie zur Anpassung elektrischer Signale. Bei der Leistungsanpassung sind die Ein- und Ausgangswiderstände der Geräte identisch. Dabei spricht man von einer Impedanz. Diese beträgt z.B. bei analogen und digitalen Videosignalen 75 Ohm. Wird diese Impedanz genau eingehalten, wird die Leistung einer Signalquelle von dem nachgeschalteten Gerät vollständig verbraucht, so dass möglichst wenig Signalreflexionen entstehen, die in der Videotechnik Störungen verursachen würden. Die Spannung des Signals reduziert sich bei normgerechter Verbindung der Geräte dabei um die Hälfte auf einen Wert von 1 Volt bei analogen und 0,8 Volt bei digitalen Videosignalen. Man spricht dann davon, dass das Ausgangssignal der Signalquelle „abgeschlossen“ ist. Auch digitale Audiosignale werden mit der Leistungsanpassung verbunden.

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