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Online-Lexikon

Kommandoanlage

intercom

System mit Sprechverbindungen innerhalb eines Studiokomplexes wie z.B. zwischen der Bildregie, der Tonregie, der Bildtechnik, der Lichtregie, den Kameraleuten, der Aufnahmeleitung und den Moderatoren. Einige Teilnehmer, wie z.B. die Tonregie, können in die Bildregie zurück sprechen, andere, wie z.B. Kameraleute oder Aufnahmeleiter, nur eingeschränkt, Moderatoren in der Regel gar nicht. Bestimmte Teilnehmer der Kommandoanlage werden aus der Regie per Taster angesprochen, andere hören das in der Bildregie Gesagte ständig mit. Eine Kommandoanlage verwaltet die Zuordnungen der verschiedenen Sprechstellen und die damit verbundenen Berechtigungen und stellt das Herzstück der Kommunikation innerhalb eines Studiokomplexes dar.

Darüber hinaus sind auch die verschiedenen Studiokomplexe eines Funkhauses, die Sendeabwicklung und der Hauptschaltraum über die Kommandoanlage verbunden, um z.B. bei der Übergabe einer Sendung reagieren zu können. Schnittplätze und Off-Sprecher-Plätze können ebenfalls angeschlossen sein, um die Fertigstellung eine Beitrages melden oder einen Live-Kommentar sprechen zu können. Vgl. Kommandodämpfung.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 12.08.2010

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