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Online-Lexikon

Klasse 1-Monitor

class 1 monitor

Beschreibung eines Produktionsmonitors der höchsten Qualitätsstufe. Diese Geräte werden z.B. in der Bildtechnik für die Kameraaussteuerung, für eine Farbkorrektur oder in der Qualitätskontrolle eingesetzt, um eine verbindliche Aussage über das Bildsignal treffen zu können. Daher sind für alle Parameter eines Klasse-1-Monitors die jeweils technologisch maximal erreichbaren Werte gefordert.

Die wichtigsten Forderungen sind dabei: Eine Leuchtdichte zwischen 70 und 100 cd/m², ein Schwarzwert unter 0,1 cd/m², ein Kontrast über 1000:1, ein Gamma-Wert von 2,35, eine äußerst geringe Abweichung in der Wiedergabe der Grautöne und Farbwerte, eine über die Displayfläche gleichmäßige Helligkeitsverteilung, eine Farbtemperatur von 6.500 K, eine hohe Stabilität der technischen Werte über zwölf Stunden, ein horizontaler Betrachtungswinkel von ±45°, ein vertikaler Betrachtungswinkel von ±20°, die Fähigkeit zum 1:1-Pixelmapping, keine Pixelfehler, ein optimaler Umgang mit dem Deinterlacing, eine Spezifikation der Videoverzögerung, eine der Videonorm und dem Betrachtungsabstand angepasste Größe und eine Unterstützung aller relevanten Normen von HD und SD. Klasse-1-Monitore sind sehr teuer.

Die frühere Beschreibung für Röhrenmonitore war wenig aussagekräftig, da sie für Europa keine explizite Angabe der Auflösung enthielt. Sie wird aber auch für Röhrengeräte immer noch als Synonym für hochqualitative Geräte verwendet. Vgl. Klasse 3-Monitor.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 16.09.2008

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