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Kameraröhre

camera tube

Lichtempfindliches Bauelement einer Röhrenkamera auf der Basis einer Kathodenstrahlröhre.

Wird ein Bild auf die Röhre projiziert, entlädt sich deren lichtempfindliche Speicherschicht teilweise. Ein in einer Kathode erzeugter Elektronenstrahl tastet im Zeilenrhythmus dieses Ladungsbild der lichtempfindlichen Speicherschicht ab. Die Energiemenge, die zur Wiederaufladung aufgebracht werden muss, lässt das elektrische Bildsignal entstehen. Der Aufbau der Speicherschicht führt zu verschiedenen Röhreneffekten wie Blooming, Comet Tail, Nachziehen und Einbrennern.

Die Kameraröhren unterscheiden sich vor allen durch die Art der Speicherschicht. Verbreitet waren zuletzt Kameras mit Plumbicon- Saticon- und Vidicon-Röhren. Kameraröhren sind heute vollständig von CCD- und CMOS-Sensoren abgelöst.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2019. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 19.04.2019

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