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Fusionsspleiß

fusion splicing

Hochqualitative, nicht lösbare Verbindung zweier Lichtwellenleiter. Dazu werden das Coating der Lichtwellenleiter mechanisch entfernt, die Faserenden kontrolliert gebrochen und durch ein Spleißgerät miteinander verbunden. Dieses erhitzt durch Elektroden die Faserenden auf etwa 2000 Grad und fügt diese dann automatisch zusammen. Währenddessen werden die Fasern axial genau gegeneinander ausgerichtet. Nach der Abkühlung wird die so verbundene Glasfaser mit einem Spleißschutz versehen. Eine Verbindung durch einen Fusionsspleiß hat sehr geringe Dämpfungsverluste von unter 0,1 dB. Vgl. Klebespleiß.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2020. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 20.12.2012

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