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Online-Lexikon

Frame Transfer-Sensor

Bild-Verschiebung. Bei allen CCD-Sensoren müssen die vom Licht in Spannung umgewandelten Informationen aller Bildpunkte für die Weiterverarbeitung und die Erstellung eines normgerechten Videosignals in eine sequenzielle Reihenfolge gebracht werden. Frame Transfer-Sensoren haben dazu einen vom Aufnahmebereich örtlich getrennten und vor Lichteinfall geschützten Speicherbereich.

Nach der Belichtung eines Halb- oder Vollbildes wird die Ladung während der Zeit der vertikalen Austastlücke aus dem Aufnahmebereich in den Speicherbereich gebracht. In dieser Zeit schützt eine mechanische, rotierende Umlaufblende den Sensor vor unerwünschtem Lichteinfall. Dadurch kann zwar kein Vertical Smear-Effekt entstehen, die Technik der Umlaufblende erfordert jedoch ein mechanisches Bauteil und erschwert auch die Aufnahme nicht synchroner Monitore. Soll dies geschehen, so muss die Umlaufblende der Kamera auf den Monitor synchronisiert oder abgeschaltet werden.

Sind die Bildinformationen im Speicherbereich angelangt, können sie in der richtigen Reihenfolge Bildpunkt für Bildpunkt ausgelesen und zu einem Videosignal zusammengefügt werden. Eine Besonderheit stellen Frame Transfer-Sensoren nach dem DPM-Prinzip dar.

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