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Filmkamera

film camera

Kamera, mit der das Bild einer Szene auf Filmmaterial belichtet werden kann. Während des Filmtransports wird der Film mit einer Sektorenblende abgedeckt und die Bilder in den Sucher gespiegelt. Dadurch ergibt sich für den Kameramann ein flimmerndes Bild. Die Belichtungszeit wird durch die Sektorenblende gesteuert. Die Öffnung beträgt 172° oder 180° und führt im Normalfall zu einer Belichtung von 24 Bildern pro Sekunde mit 1/48 Sekunde oder von 25 Bildern pro Sekunde mit 1/50 Sekunde.

Gegenüber der Aufnahme mit einer elektronischen Kamera mit den Videonormen p/50 oder i/25 mit jeweils 50 Bewegungsphasen pro Sekunde, muss mit einer Filmkamera wegen der geringeren Bewegtbildauflösung langsamer geschwenkt werden, um einen Ruckeleffekt zu vermeiden. Die Bewegung wird wegen der Sektorenblende allerdings flüssiger wahrgenommen als bei Aufnahmen der Videonormen p/25 mit einer elektronischen Kamera.

Für bestimmte Effekte kann die Belichtungszeit mit einer im Öffnungswinkel veränderbaren Sektorenblende verkürzt werden. Dadurch ergeben sich schärfere Einzelbilder. Ebenso können geeignete Filmkameras bis etwa 150 Bilder pro Sekunde, Spezialkameras sogar bis zu 500 Bilder pro Sekunde aufnehmen, wodurch sich bei normaler Wiedergabe der Effekt einer Zeitlupe ergibt. Wird der Filmtransport unter 25 Bilder pro Sekunde verlangsamt, ergibt sich bei normaler Wiedergabe der Effekt eines Zeitraffers.

Vgl. 35mm-Kamerarecorder.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 25.06.2018

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