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Online-Lexikon

Elektronische Kamera

electronic camera

Überbegriff aller im Videobereich verwendeten Kamerasysteme für die Aufnahme von Bewegtbildern als Abgrenzung zu Filmkameras. In erster Linie sind dabei Studiokameras und Kamerarecorder gemeint, ebenso zählen aber auch Fingerkameras oder Spezialkameras dazu. Dabei haben CCD- und CMOS-Kameras die früher verwendeten Röhrenkameras vollständig abgelöst. Die Herstellung eines farbigen Bildes geschieht in den meisten Fällen über ein Prisma, das das einfallende Licht in drei farbige Bilder Rot, Blau und Grün teilt und dann an die drei Bildaufnehmer weitergibt.

Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung eines CCD- oder CMOS-Sensors mit hoher Auflösung, der die Farbe mit Hilfe eines Bayer-Musters erzeugt. Alle Kameras arbeiten heute mit hochwertiger digitaler Signalverarbeitung und einer Quantisierung von bis zu 16 Bits. Das Ergebnis ist ein HD- oder SD-SDI-Signal, im Einzelfall auch ein analoges RGB-Signal. Auch Fotoapparate, die auf elektronische Datenträger aufzeichnen, werden aber eher ungenau als „Digitalkamera“ bezeichnet.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 20.12.2012

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