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Dolby C

1980 eingeführtes Kompandersystem zur Rauschminderung in der Consumer-Technik und bei der professionellen analogen Audioaufzeichnung auf Magnetband. Das Dolby C-Verfahren besteht im Wesentlichen aus zwei hintereinander geschalteten Dolby B-Systemen. Die Wirkung wird multipliziert und dadurch ergibt sich eine Verbesserung des Störspannungsabstandes um etwa 15 Dezibel. Das Verfahren wird z.B. bei den analogen MAZ-Formaten Betacam SP, MII und beim C-Format verwendet, im Consumer-Bereich findet es bei der Compact Cassette Verwendung.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 19.09.2006

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