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Dithering

Schwanken, eingedeutschter Begriff: Dithern. Bei der Quantisierung werden die analogen Pegelwerte bestimmten digitalen Pegelstufen zugeordnet. Die Pegelwerte, die zwischen zwei Pegelstufen fallen, werden einer der beiden Stufen zugeordnet. Dies kann zu sichtbaren störenden Bildstrukturen führen. Dithering vergibt beim Zuordnungsprozess statistisch eine zufällige Größe und reduziert bzw. vermeidet daher die genannten Störungen.

Aus den gleichen Gründen wird das Dithering bei der Bearbeitung von Videomaterial mit einer 8-Bit-Quantisierung ebenso verwendetet, wie z.B. beim Übergang eines digitalen Audiosignals mit 24-Bit-Quantisierung auf 20 Bits.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 14.06.2015

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