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Online-Lexikon

DisplayPort

Der DisplayPort ist eine Schnittstelle für die Übertragung von Video- und Audiosignalen, vorzugsweise zwischen der Grafikkarte eines Computers und eines Displays. Er verfügt über 20 Pins und der Stecker ist gegenüber dem DVI-Stecker kleiner und verriegelbar. Der DisplayPort verfügt über vier Datenwege, die in der Version 1.4 eine gemeinsame maximale Nettodatenrate von 25,92 Gigabits pro Sekunde übertragen können. Die Schnittstellen entscheiden abhängig von der Übertragungsqualität, wie viele Datenwege mit welcher Datenrate verwendet werden. Der DisplayPort verfügt über einen bidirektionalen Hilfskanal, der auch zur Übertragung der DDC und oder EDID-Daten dient. Der DisplayPort wurde 2007 von der VESA genormt.

Zwischem dem DisplayPort, HDMI, DVI und Thunderbolt besteht eine gewisse Verwandtschaft. In allen Fällen kommen vier Datenwege mit symmetrischen Aderpaaren zum Einsatz. Daher kann mit geeigneten Schnittstellen, Adaptern und Wandlern eine gewisse Kompatibilität erzielt werden.

Es gibt eine kleine Variante, den Mini DisplayPort. Vgl. Thunderbolt.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 29.12.2017

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