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Digitales Videosignal

digital video

Videosignal, das durch die Videonorm, den Videostandard und das Videosignalformat bestimmt wird. Daraus ergib sich die Videodatenrate in Gigabits oder Megabits pro Sekunde, die den Aufwand für die Übertragung und die Aufzeichnung definiert. Die Bildpunkte digitaler Videosignale verfügen über definierte Pegel- bzw. Helligkeitsstufen, deren Anzahl die Quantisierung bestimmt. Die Einhaltung dieser Pegelstufen bei der Übertragung oder Aufzeichnung eines digitalen Videosignals ist deutlich einfacher als bei analogen Videosignalen. Signalverluste machen sich nicht sofort bemerkbar, sondern es tritt ein plötzlicher Signalverlust auf.

Im professionellen Bereich werden digitale Videosignale vor allem über die SDI-Schnittstelle übertragen, die es in zahlreichen Varianten gibt. Display Port, HDMI und DVI sind die wichtigsten digitalen Schnittstellen der Consumer, die digitale Videosignale verwenden.

Eine Datenreduktion findet bei diesen Signalen grundsätzlich nicht statt. Diese kann Bestandteil einer nachfolgenden Videocodierung für die Aufzeichnung und Übertragung digitaler Videosignale sein. Alle aktuellen Geräte arbeiten heute mit digitalen Videosignalen. Früher entstanden diese durch die Analog/Digital-Wandlung analoger Videosignale.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2019. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 27.06.2019

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