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Online-Lexikon

Bilddiagonale

diagonal of picture

1.) Größenangabe eines Displays, eines CCD-Sensors oder früher einer Aufnahmeröhre. Die Größenangabe eines Displays über dessen Bilddiagonale muss immer mit der Angabe des Bildseitenverhältnisses ergänzt werden. Die Bilddiagonalen, z.B. eines 16:9- und eines 4:3-Displays gleicher Höhe sind unterschiedlich und daher nicht vergleichbar. Besser ist eine Angabe mit einem Bezug zur Bildhöhe.

2.) Die Größen von CCD-Sensoren werden ebenfalls über die Bilddiagonale unterschieden. Je größer der Sensor, desto höher ist grundsätzlich die Auflösung und desto größer ist die Tiefenschärfe. Ein Schluss von der Bilddiagonalen eines CCD-Sensors auf die absolute Fläche des lichtempfindlichen Bereiches lässt sich allerdings nicht ziehen, weil die verschiedenen elektronischen Kameras die CCD-Fläche unterschiedlich ausnutzen. So beträgt die Bilddiagonale z.B. eines ⅔ Zoll-Sensors für 4:3-Kameras 6,6 mm. Formatumschaltbare Kameras haben in 4:3 eine Bilddiagonale von 7,19 mm und bei 16:9 eine Bilddiagonale von 9,59 mm.

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