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Bewegtbildauflösung

Beschreibt die Flüssigkeit eines Bewegungsablaufes. Je mehr Bewegungsphasen pro Sekunde übertragen werden, umso kontinuierlicher und ruckfreier ist die Darstellung schneller Bewegungen. Für das Auge verschmelzen einzelne Bilder ab etwa 18 Bildern pro Sekunde zu einer kontinuierlichen Bewegung.

Schnelle Kamerabewegungen oder solche vor der Kamera erfordern mindestens 50 Bewegungsphasen pro Sekunde, wie sie die Videonormen p/50 oder i/25 aufweisen.

Die Bewegtbildaufloesung der Videonormen p/25 oder p/24 erfordert bei der Aufnahme schneller Bewegungen gestalterische Maßnahmen, da es sonst zu ruckelnden Bildern führt. Vergl. Shutter-Effekt.

Die alleinige Angabe der Bildwechselfrequenz sagt nichts über die Bewegtbildlauflösung aus, da das Abtasterfahren dabei nicht beschrieben ist. Die Bewegtbildauflösung ist nicht zu verwechseln mit der Bewegungsunschärfe oder der Flimmerfrequenz.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 20.06.2018

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