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Belichtungsumfang

Der Belichtungsumfang elektronischer Kameras hängt von der Bauweise des Sensors und von der Kennlinie der Kamera ab. Dabei werden im Standardfall Werten zwischen 9 und 11 Blendenstufen erreicht, wobei für den zweiten Fall eine Knie-Funktion zum Einsatz kommen muss.

Die Verwendung so genannter logarithmischer Kennlinien oder der Einsatz eines High Dynamic Range-Verfahrens erhöht den Kontrast auf etwa 14 Blendenstufen. Während im ersten Fall helle Bildteile komprimiert werden und dadurch unnatürlich erscheinen, sind diese mit einem High Dynamic Range-Verfahren linear übertragbar und werden realistisch dargestellt.

Filmmaterial verfügt je nach Art des Materials über einen Kontrastumfang von 10 Blendenstufen. Vergl. Kontrastumfang.

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