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Online-Lexikon

Videokreuzschiene

video matrix

Kreuzschiene für die Zuordnung verschiedener analoger oder digitaler Videosignale zu Verbrauchern. Sind die Signalquellen zueinander synchron, schaltet die Kreuzschiene sichtbar störungsfrei und sendefähig in der vertikalen Austastlücke. Moderne Videokreuzschienen sind in der Regel modular aufgebaut, so dass sie jederzeit erweiterbar sind. Sollen Videosignale technisch störungsfrei, also ohne Verletzung der SDI-Daten geschaltet werden, muss dem entsprechenden Ausgang z.B. ein Line Synchronizer nachgeschaltet werden. Dieser gleicht diese Störungen aus, die z.B. ein Server oder eine MAZ-Maschine während der Aufzeichnung unter Umständen nicht akzeptiert. Vgl. Zentrale Kreuzschiene und Audiokreuzschiene.

Eine Mischung verschiedener Videonormen und verschiedener Videoschnittstellen innerhalb einer Kreuzschiene ist grundsätzlich nicht möglich. Für diese, in der Veranstaltungszechnik genutzte Möglichkeit gibt es spezielle Geräte, die die Signale aber skalieren oder normwandeln müssen.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2017. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 03.12.2014

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