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Online-Lexikon

Videofrequenzbandbreite

video frequency bandwith

Abstand zwischen der minimalen und der maximale Frequenz eines analogen Videosignals. Die Höhe der Bandbreite hängt grundsätzlich von der Zeilenanzahl, dem Bildseitenverhältnis und der Bildwechselfrequenz ab. Die Frequenz trifft eine Aussage über die Auflösung. Je höher die Frequenz, desto feinere Bilddetails lassen sich darstellen. Die Angabe erfolgt in MHz.

Die maximale Videofrequenzbandbreite des analogen Luma-Signals der HD-Normen 1080i/25 beträgt 30 MHz, die der in Europa verwendeten SD-Norm 576i/25 nur 5 MHz, HD-Normen wie z.B. 1080p/50 benötigen sogar 60 MHz für ein Luma-Signal.

Auch digitale Videosignale entwickeln auf einem Videokabel analoge Darstellungsformen, die jedoch mit einer Übertragungsbandbreite beschrieben werden. Die Übertragungsbandbreite des SD-SDI-Signals beträgt etwa 270 MHz, die eines HD-SDI-Signals etwa 1,5 GHz, die des HD-SDI-Signal der Videonorm 1080p/50-Norm sogar über 3 GHz.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2017. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 10.03.2016

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