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4:2:2

Definiert die Farbauflösung, das Verhältnis zwischen der Auflösung des Luma-Signals und der der beiden Farbdifferenzsignale. Die „4“ steht dabei für die vollständige Auflösung des Luma-Signals der jeweiligen Videonorm. Die „2“ beschreibt, dass die beiden Farbdifferenzsignale die Hälfte der Bildpunktelemente nb pro Zeile bei gleicher Zeilenanzahl aufweisen.

4:2:2 wird in den meisten Produktionszusammenhängen des Fernsehens als bearbeitungsfähig eingestuft. Damit ist z.B. eine Farbkorrektur oder ein Chroma Key möglich. Daher arbeiten damit das SDI-Signal und viele Aufzeichnungsformate.

Im Gegensatz zu 4:2:2 gelten die Farbauflösungen 4:2:0 und 4:1:1 als nicht bearbeitungsfähig, das Verfahren 4:4:4 erfüllt jedoch noch höherer Anforderungen. Die Angabe der Ziffer „4“ hat nur noch einen historischen Bezug.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 16.06.2018

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