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Online-Lexikon

4K-DCI

Kilo, Digital Cinema Initiatives. Angabe der horizontalen Auflösung eines Videobildes mit etwa 4000 Bildpunkten pro Zeile. Wegen der vielen verschiedenen, beim Kino verwendeten Bildseitenverhältnisse ist die Bildbreite konstant und daher eher vergleichbar, als die vom Fernsehen stammende Angabe der Auflösung in Zeilen. Genau handelt es sich um 4096 Pixel pro Zeile bei 2160 Zeilen, was einem Bildseitenverhältnis von 17:9 entspricht. Von der DCI sind 24 Bilder pro Sekunde definiert.

Im Vergleich dazu werden auch machmal die Videonormen mit 2160 Zeilen, wie beispielsweise die in Europa verwendeten Normen 2160p/24, 2160p25 und 2160p/50 mit dem Stichwort „4K“ definiert, obwohl hier nur 3840 Pixel pro Zeile zum Einsatz kommen. Produziert man das 4K-DCI-Format für eine Auswertung mit nur 3840 Pixeln, dann ist Bild etwas zu breit und sollte nicht qualitätsmindernd skaliert werden, stattdessen fallen links und rechts wenige Bildpunkte weg. Im anderen Fall, bei einer Produktion mit 3840 Pixeln, wie beispielsweise mit 2160psF/24, fallen bei der Auswertung über einen Kino-Beamer, wäre das Bild gegenüber 4K-DCI etwas schmaler.

Historisch betrachtet, entspricht eine Auflösung von 4K-DCI in etwa der eines 35mm-Films. Dieser Vergleich ist aber schwierig, da die Auflösungsqualität des Filmmaterials von dessen Lichtempfindlichkeit und der damit verbundenen Größe des Filmkorns abhängt.

Vgl. UHD-1, 2K-DCI und 8K-DCI.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 26.01.2018

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